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Nichts Neues bei Empor: Gut gekämpft und klar verloren

Hüttenberg Nichts Neues bei Empor: Gut gekämpft und klar verloren

Rostocker Zweitliga-Handballer unterliegen Aufsteiger Hüttenberg 24:29. Torhüter Malitz verhindert noch Schlimmeres.

Hüttenberg. Der HC Empor hat erneut verloren. Beim starken Aufsteiger TV Hüttenberg kassierten die Rostocker Zweitliga-Handballer am Sonnabend eine 24:29 (10:15)-Niederlage – die sechste im achten Saisonspiel. Einmal mehr lieferte das Team von Trainer Robert Teichert eine gute kämpferische Vorstellung ab, hatte dem Gegner aber spielerisch kaum etwas entgegenzusetzen.

 

OZ-Bild

Matej Konsel (l.) warf vier Tore, konnte die Empor-Niederlage aber auch nicht verhindern.

Quelle: Martin Weis

Letzteres wiegt aus Rostocker Sicht doppelt schwer, denn TVH- Trainer Adalsteinn Eyjolfsson war hinterher ob der Leistung seiner Schützlinge mächtig angefressen – trotz des klaren Sieges wohlgemerkt.

„Wir haben heute teilweise Standhandball gezeigt“, meinte der Isländer, dessen Team den Gegner nur ein Mal auf einen Treffer herankommen ließ (9:8/23.).

Zuvor waren die Ostseestädter in einer katastrophalen Anfangsphase, in der Teichert bereits nach neun Minuten seine erste Auszeit nahm, mit 1:7 in Rückstand geraten (12.). Nach dem Anschlusstreffer durch Kevin Lux ließen die Gäste abermals abreißen und mussten nach dem 10:15-Halbzeitstand mit ansehen, wie ihr Rückstand auf 10:17 anwuchs.

„Wir haben uns unter der Woche sehr professionell auf dieses Spiel vorbereitet. Ich hatte bereits geahnt, dass die Hüttenberger mit Daniel Wernig und Christian Rompf auf den Außenpositionen sehr gefährlich sein würden. Es ärgert mich, dass wir ihnen zu viel Platz gelassen haben“, erklärte der HCE-Coach hinterher und ergänzte mit Blick auf die mit elf Treffern erfolgreiche TVH-Flügelzange.

„Das war einer der ausschlaggebenden Faktoren, dass wir dieses Spiel verloren haben.“

Hinzu kam, dass die personell häufig wechselnde Empor-Abwehr keinen Zugriff auf den Hüttenberger Rückraum bekam: So konnte auch der Mittelblock um Lux und Norman Flödl nicht verhindern, dass die zweite Reihe der Gastgeber 13 zum Teil einfache Tore erzielte.

Dass die sechste Rostocker Saisonpleite nicht noch höher ausfiel, war zum großen Teil Torhüter Tobias Malitz zu verdanken. Er zeigte insgesamt 14 Paraden und hielt seine Mannschaft dadurch im Spiel, was auch dem Gegner Respekt abverlangte. So meinte Hüttenbergs Linksaußen Rompf hinterher: „Malitz im Tor war wirklich stark. Ohne ihn hätten wir den Sack früher zugemacht.“ Allerdings wusste auch Matthias Ritschel im Tor der Hausherren zu überzeugen. Weil darüber hinaus die immer offensiver deckenden Gäste dem TVH viele Durchbrüche und einfache Tore „gönnte“, brachten die Mittelhessen ihren sechsten Saisonsieg unter Dach und Fach.

Der HC Empor verbleibt nach der neuerlichen Pleite vorerst auf Abstiegsrang 18 (4:12 Punkte). Unter diesem Aspekt zählt im Heimspiel gegen den TV Emsdetten (5:11/14.) am kommenden Sonntag in der Ospa-Arena nur ein Sieg.

Statistik

Hüttenberg: Ritschel, Schomburg - Stefan 2, Sklenak 3, Lambrecht 2, Wernig 5, Panther, Rompf 6, Zörb, Fernandes 3, Johannsson 5, Roth 1, Mappes 1, Hofmann 1.

Rostock: Malitz, P. Porath - Meuser 2, Iliopoulos, Heil 5, Jaeger 1, Flödl, Höwt, Papadopoulos 7/6, Lux 2, Zemlin, Trupp 3, Konsel 4.

Siebenmeter: TVH 3/0, HCE 7/6.

Strafminuten: TVH 4, HCE 6.

Spielfilm: 7:1 (13.), 8:3 (15.), 8:6 (19.), 9:8 (23.), 12:9 (28.), 15:1 – 19:12 (40.), 20:15 (46.), 23:17 (50.), 27:23 (57.), 29:24.

Nico Hartung

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