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Noch 15 Spiele – Empor muss neunmal auswärts ran

Rostock Noch 15 Spiele – Empor muss neunmal auswärts ran

Handballer kaum noch zu retten / Neuzugänge kommen nur selten zum Zuge

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Die Gesichter sprechen Bände: Die Empor-Spieler Johannes Trupp, Kevin Lind, Torhüter Tobias Malitz und Kapitän Norman Flödl (von links) nach der 21:31-Heimschlappe gegen TuSEM Essen.

Quelle: Foto: Sebastian Heger

Rostock. Das Restprogramm:

 4.3. SG Leutershausen (Auswärts)

12.3.  Dessau-Roßlauer HV (H/16.30)

22.3.  ThSV Eisenach (A)

 1.4.  TV Emsdetten (A)

 7.4.  SG BBM Bietigheim (H/19.30)

15.4.  HSG Konstanz (A)

21.4.  VfL Bad Schwartau (H/19.30)

23.4.  HSG Nordhorn-Lingen (A)

30.4.  TuS Ferndorf (H/16.30)

14.5.  EHV Aue (A)

21.5.  Wilhelmshavener HV (H/16.30)

24.5.  TV Hüttenberg (H/19.30)

27.5.  HG Saarlouis (A)

  3.6.  TuS N-Lübbecke (A)

10.6.  Ludwigsh.-Friesenheim (A)

Die Partie gegen Dessau wird in der Stadthalle ausgetragen, alle anderen Partien in der Ospa-Arena.

1. TuS N-Lübbecke 21 602:515 35:7
2. TV Hüttenberg 22 622:555 33:11
3. DJK Rimpar 23 623:587 32:14
4. BBM Bietigheim 22 630:592 31:13
5. VfL Bad Schwartau 22 574:516 30:14
6. Ludwigsh.-Friesenh. 22 615:588 28:16
7. ThSV Eisenach 22 587:578 26:18
8. Nordhorn-Lingen 21 537:534 22:20
9. HSG Konstanz 22 562:604 22:22
10. EHV Aue 22 560:575 20:24
11. SG Leutershausen 22 569:590 20:24
12. TV Emsdetten 22 609:608 19:25
13. Wilhelmshaven 22 606:606 18:26
14. HG Saarlouis 22 570:602 18:26
15. TuSEM Essen 22 574:601 17:27
16. Dessau-Roßlau 22 559:593 17:27
17. ASV Hamm 22 585:595 16:28
18. TuS Ferndorf 22 551:588 14:30
19. TV Neuhausen 22 607:636 13:31
20. HC Empor Rostock 23 613:692 9:37

Kein Land in Sicht – was läuft schief bei Empor?

Stephan Stübe bereitet derzeit die Lizenzunterlagen für die kommende Saison vor. Bis zum 1. März muss der Geschäftsführer des HC Empor Rostock die Papiere bei der Handball Bundesliga (HBL) einreichen. „Wirtschaftlich sieht es ganz gut aus“, sagt Stübe. Doch sportlich ist kein Land in Sicht. 15 Runden vor Saisonende hat das Team von Trainer Hans- Georg Jaunich bereits acht Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. „Wir werden nicht die Flinte ins Korn werfen“, meint Stübe. Ähnlich äußert sich Jaunich: „Wir wollen unser Gesicht wahren und uns nicht kampflos ergeben. Wir müssen in jedes Spiel gehen und versuchen zu punkten.“ Die OZ sagt, was schiefläuft.

Die Mannschaft

Klubchef Jens Gienapp legt sich fest: „Das Problem liegt in der Mannschaft. Da passt nicht viel zusammen.“ Die Spieler seien bei der jüngsten Heimpleite gegen TuSEM Essen (21:31) „kopflos und leblos auf dem Feld umhergelaufen“, kritisiert der Vorstandsvorsitzende. „Wir haben die Anfangsphase verschlafen und sind in eine Schockstarre verfallen“, erklärt Kapitän Norman Flödl den blutleeren Auftritt.

Stübe wird heute vor die Mannschaft treten, „um sie wachzurütteln“. Der Geschäftsführer ist von der Qualität der Truppe überzeugt: „Wir haben Superspieler. Wenn sie als Team funktionieren, ist alles möglich. Das hat man ja vor Weihnachten im Heimspiel gegen Lübbecke gesehen.“

Die Neuzugänge:

Mit dem Kroaten Kevin Lind (22) und dem tschechischen Junioren- Nationalspieler Daniel Zourek (21) stießen in den vergangenen Wochen zwei talentierte Rückraumspieler zur Mannschaft. Beide kamen bislang kaum zum Zuge und müssen um ihren Stand innerhalb der Truppe kämpfen. „Es gibt Spieler, die die Neuen als Konkurrenz betrachten, aber das ist ja auch normal“, meint Trainer Jaunich, der bislang zumeist der eingespielten Achse mit Philipp Jaeger und Julius Heil den Vorzug gab. Zourek hat Verständigungsschwierigkeiten. Er soll einen Deutsch-Intensivkurs belegen. Fazit: Lind und Zourek können der Mannschaft helfen. Heilsbringer sind sie nicht.

Der Trainer

Hans-Georg Jaunich hat die Mannschaft Mitte November übernommen. Der Olympiasieger von 1980 holte aus elf Spielen fünf Punkte. Sein Vorgänger kam auf vier Zähler in zwölf Partien. Jaunich genießt die Rückendeckung des Vorstands. „Es liegt nicht am Trainer“, bekräftigt Gienapp. Ein neuerlicher Trainerwechsel komme nicht infrage. Jaunich gibt sich kämpferisch. Ein Rücktritt „wäre die einfachste Variante, aber was hätten wir dann gekonnt?“, fragt der 65-Jährige und macht zugleich deutlich: „Das ist nicht mein Anspruch.“

Umfrage: Ist Empor noch zu retten?

www.ostsee-zeitung.de/sport

Stefan Ehlers

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