Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Nur ein deutscher Erfolg bei Kieler Woche

Kiel Nur ein deutscher Erfolg bei Kieler Woche

Niveau deutlich gestiegen / MV-Team Cipra/Winkel auf Platz sechs, Anderssohn im Laser Zwölfte

Kiel. Mit nur einem Titelgewinn haben Deutschlands Olympia-Segler bei der 123. Kieler Woche enttäuscht. Im Vorjahr waren es fünf Siege. Die Berlinerinnen Frederike Loewe und Anna Markfort bewahrten das German Sailing Team vor einer Nullnummer. Das Duo vom Verein Seglerhaus am Wannsee sicherte sich seinen ersten Kieler- Woche-Sieg in der olympischen Zweihand-Jolle.

„Wir haben davon geträumt, aber es nicht zu glauben gewagt“, sagte Steuerfrau Frederike Loewe. Zehnte wurdeen Constanze Stolz/Anna Reinsberg (Düsseldorf/Rostock).

Zweite wurden die Flensburger Jan Hauke Erichsen und Ann-Kristin Wedemeyer in der olympischen Mixed-Katamaran-Klasse Nacra 17. Sie mussten sich nur dem österreichischen Olympia-Dritten Thomas Zajak mit seiner neuen Vorschoterin Barbara Matz geschlagen geben.

Leer ging der viermalige Kieler-Woche-Sieger und Titelverteidiger Philipp Buhl aus. Er verpatzte sein Finale im Laser als Zehnter und Letzter. „Ich habe mich riesig geärgert“, sagte der Sonthofener.

Der Weltranglisten-Erste, der seit dieser Saison vom neuen Bundestrainer Alexander Schlonski (Rostock) trainiert wird, fiel von Platz zwei auf Platz sechs zurück. Die Röbeler Theodor Bauer und Max Wilken belegten die Ränge 46 und 50.

Als zweitbeste Deutsche in der Klasse Laser Radial kam Hannah Anderssohn (Rostock) hinter Svenja Weger (Berlin/10.) auf Rang zwölf. Für sie gingen nur acht der neun Wettfahrten in die Wertung ein. Im Finn-Dinghi belegte das MV-Trio Lars Haverland (Schwerin), Denny Jeschull (Sternberg) und Michael Möckel (Rostock) die Plätze 24, 30 und 36.

Als Vierte verpassten die Berliner 49er Erik Heil und Thomas Plößel einen Podestplatz knapp. Die Bronze-Gewinner von Rio wurden trotz guter Leistungen von einem unverschuldeten Crash und einem Mastbruch ausgebremst. Bei den 470er-Männern gab es für das Perspektivteam Malte Winkel/Matti Cipra (Schwerin/Plau) Platz sechs.

Für die bescheidene Titelausbeute gibt es zwei Gründe: Das deutsche Team segelt im nacholympischen Jahr noch zu unbeständig. Gleichzeitig ist das internationale Niveau bei der weltgrößten Regatta (1700 Boote und Aktive aus 65 Ländern) deutlich gestiegen. Zu den großen Feldern trug die Para- WM bei. Heiko Kröger, Paralympics-Sieger 2000, gewann den Titel in der Einmann-Klasse 2.4mR.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Abschied
Gunter Gabriel.

Erfolge, Abstürze, Comebacks: Gunter Gabriels Leben glich einer Achterbahnfahrt. Gestrauchelt, aber nie ganz gescheitert ist er - immer wieder kämpfte sich der Sänger zurück ins Rampenlicht. Gerade erst wurde er 75 - nun ist er tot.

mehr
Mehr aus Mehr Sport
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Sonderseite Golfen in MV Immer mehr Menschen schwingen im Nordosten den Golfschläger. 16 000 Mitglieder hat der Landesverband inzwischen – zehn Mal mehr als Anfang des Jahrtausends. Lesen Sie auf unserer Sonderseite Geschichten über die Golfszene, Spieler aus dem Land und Prominente, die gern in MV golfen.
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.