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Ohne Aufstieg wird der Koggenklub die Schulden nicht los

Rostock Ohne Aufstieg wird der Koggenklub die Schulden nicht los

Fußball-Drittligist schreibt trotz Sanierungsmaßnahmen weiter rote Zahlen / Ältestenrat des Klubs soll entmachtet werden

Rostock. . Sportlich hat Trainer Christian Brand die seit Jahren schlingernde Hansa-Kogge wieder auf Kurs gebracht. Mit einem Sieg gegen Werder Bremen II könnten die Rostocker morgen wieder in die erweiterte Tabellenspitze klettern. Doch das Wort „Aufstieg“ würde Brand auch nach einem weiteren Erfolg nicht in den Mund nehmen. Dabei ist die Rückkehr in die 2.

Bundesliga die Voraussetzung, um den trotz Ausgliederung und Investor-Einstieg noch immer hochverschuldeten Klub zu sanieren.

Ohne Aufstieg wird Hansa seine Schulden nicht los, das machen die Klub-Verantwortlichen vor der Mitgliederversammlung deutlich. „Sicherlich wäre ein Aufstieg in die 2. Liga hilfreich, um die Schuldenlast zu reduzieren“, sagt Hansas Finanzvorstand Christian Hüneburg. Deutlicher wird Investor Rolf Elgeti. „Ein signifikantes Abbauen der Schulden erscheint mir in der 3. Liga nicht realistisch“, sagt der Potsdamer, der für sein Investment 45 Prozent der Anteile an der im Frühjahr ausgegliederten Profi-GmbH übernommen hat. Durch die Ausgliederung und den damit verbundenen Schuldenschnitt könne man in der 3. Liga aber „immerhin erst mal so überleben“, erklärt Elgeti. Von einer schwarzen Null sei der Klub „nicht mehr allzu weit entfernt“. In der 2. Liga würden „unter den jetzigen Bedingungen wenige Jahre soliden Arbeitens ausreichen, um den Verein komplett zu entschulden“, sagt der Investor.

Aufsichtsratschef Rainer Lemmer sieht Hansa „auf einem guten Weg“. Allerdings schreibt der Koggenklub trotz aller Sanierungsbemühungen auch weiterhin rote Zahlen. „Nach wie vor haben wir ein Defizit von 250000 Euro pro Saison“, sagt Finanzchef Hüneburg.

Neben den Bilanzzahlen, den Wahlen zum Aufsichtsrat und den Inhalten des Revisionsberichtes dürfte am Sonntag in der Rostocker Stadthalle vor allem einer der zahlreichen Satzungsänderungsanträge für lebhafte Diskussionen sorgen: Demnach soll der Ältestenrat des Klubs entmachtet werden. Das von den Mitgliedern gewählte fünfköpfige Gremium soll künftig nicht mehr über Widersprüche von ausgeschlossenen Vereinsmitgliedern entscheiden dürfen. Bisher ist der Ältestenrat die letzte Instanz im Klub, wenn es um Vereinsausschlüsse geht. In Zukunft soll der Aufsichtsrat bei Widersprüchen von Mitgliedern das letzte Wort haben und entsprechende Vorstandsbeschlüsse kippen oder bestätigen können. Sönke Fröbe

OZ

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