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Olympisches Feuer für Pyeongchang entfacht

Winterspiele in Südkorea Olympisches Feuer für Pyeongchang entfacht

Das Feuer für die Olympischen Winterspiele in Südkorea brennt. Das traditionelle Zeremoniell fand im griechischen Olympia statt. Das Wetter machte den Organisatoren aber Schwierigkeiten. IOC-Präsident Thomas Bach erinnerte bei der Gelegenheit: Olympia bedeutet Frieden.

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Im Rahmen einer Zeremonie wird im griechischen Olympia das Feuer für die Winterspiele 2018 entfacht.

Quelle: Thanassis Stavrakis

Athen. Erster Akt für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang: Das Olympische Feuer für die Spiele in Südkorea wurde am 24. Oktober im idyllischen Hain von Olympia in Griechenland entfacht. Am 1. November soll es im Gastgeberland der Winterspiele ankommen.

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, nutzte die Gelegenheit, daran zu erinnern, dass die Olympischen Spiele ein „Symbol des Friedens sind.“ Die Spiele „schlagen Brücken in einer Zeit, in der die Welt auseinander zu brechen scheint“, meinte Bach bei seiner Rede in Olympia. 

Der Chef des Organisationskomitees für Pyeongchang, Lee Hee Beom, würdigte die Zeremonie als einen „sehr bedeutenden Moment“ in der Geschichte seines Landes. „Unser Traum, die Olympischen Winterspiele auszutragen, ist jetzt Realität geworden“, sagte Lee laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap in Olympia. Südkorea sei bereit, die Welt zu empfangen. Nach den Sommerspielen 1988 in Seoul findet Olympia zum zweiten Mal in dem ostasiatischen Land statt. 

Wetterkapriolen machten den Organisatoren am Dienstag Schwierigkeiten: Wegen bedeckten Himmels konnte das Feuer nicht wie üblich mit Hilfe eines Hohlspiegels und Sonnenstrahlen entfacht werden. Stattdessen wurde das Ersatzfeuer genutzt, das bei einer Generalprobe in den vergangenen Tagen entzündet worden war. Dieses war zur Sicherheit in einer Lampe aufbewahrt worden, wie das griechische Fernsehen ERT zeigte.  

„Apollon, Gott der Sonne und des Lichtes, schicke deine Strahlen und zünde die Fackel für die gastfreundliche Stadt von Pyeongchang an“, sagte die Hohe Priesterin, die griechische Schauspielerin Katerina Lechou. Dies sieht das Protokoll vor, auch wenn die Entfachung nicht mit dem Parabolspiegel klappt. Anschließend begab sie sich ins Olympiastadion der antiken Stätte von Olympia und übergab die Fackel dem ersten griechischen Skilangläufer Apostolos Angelis. Zweiter Läufer war der südkoreanische Fußballer Park Ji-Sung. Der 36-Jährige stand in seiner Karriere unter anderem bei Manchester United und PSV Eindhoven unter Vertrag.

Die Flamme wird jetzt eine Woche lang durch Griechenland getragen. An dem Staffellauf werden rund 1200 Menschen teilnehmen. Am 31. Oktober soll das Feuer dann an die koreanischen Organisatoren (POCOG) im alten Panathinaikon-Stadion von Athen, dem Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit im Jahr 1896, übergeben werden.  In Südkorea soll es  am 1. November ankommen. 

Auch die Organisatoren der Pyeongchang-Spiele planen einen langen Fackellauf. Rund 7500 Träger sollen die Fackel durch fast alle wichtigen Städte und Regionen Südkoreas tragen. Die Olympischen Winterspiele werden vom 9. bis 25. Februar 2018 stattfinden. 

dpa

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