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Pechvogel Porath darf die Klinik verlassen

Rostock Pechvogel Porath darf die Klinik verlassen

Julius Porath liegt im Südstadt-Klinikum auf der Chirurgischen Station. Der 20-Jährige fasst sich an das rechte Bein.

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Pechvogel: Der verletzte Empor-Handballer Julius Porath drückt seinen Teamkollegen vom Krankenbett aus die Daumen.

Quelle: Stefan Ehlers

Rostock. Julius Porath liegt im Südstadt-Klinikum auf der Chirurgischen Station. Der 20-Jährige fasst sich an das rechte Bein. „Ich glaube, die Muskulatur ist schon etwas zurückgegangen“, sagt der Rechtsaußen des Handball-Zweitligisten HC Empor Rostock und schaut Trainer Robert Teichert an, der den Pechvogel besucht.

Der Coach erkundigt sich nach dem Wohlbefinden seines Schützlings, der sich am Montag im Training einen Wadenbeinbruch und einen Innenbandriss zugezogen hatte und noch in derselben Nacht operiert wurde. Der Bruch wurde mit einem Nagel und einer Platte gerichtet. Er verspüre noch einen „konstanten Schmerz, der aber von Tag zu Tag weniger wird“, erklärt Porath, der heute das Krankenhaus verlassen darf.

Die beiden plaudern über den überraschenden 28:26-Erfolg am Mittwochabend gegen den ASV Hamm-Westfalen. „Ich habe mich riesig gefreut für die Mannschaft und bin stolz auf sie. Hamm war von der Papierform her klarer Favorit. Das zeigt, dass unsere Mannschaft etwas draufhat“, meint Linkshänder Porath, der am Liveticker mit seinen Teamkollegen mitfieberte und anschließend mit seinem Zwillingsbruder Paul telefonierte. Der Torhüter hatte mit 16 Paraden großen Anteil am Erfolg. „Da hat er ein gutes Spiel gemacht“, konstatiert Julius Porath zufrieden.

Die schwere Verletzung komme zum „denkbar ungünstigsten Zeitpunkt“, meint der Pechvogel. Nach zweijähriger Reservistenrolle war er erstmals als Nummer eins auf Rechtsaußen in die Saison gestartet.

Nun muss er mit einer mehrmonatigen Zwangspause rechnen. Das sei ärgerlich, dennoch denke er positiv. „Verletzungen gehören zu einer Sportlerkarriere“, meint der Student für Wirtschaftswissenschaften und gibt sich kämpferisch: „Ich will so schnell wie möglich auf die Platte zurückkehren.“

Mit herzlichen Genesungswünschen verabschiedet sich Robert Teichert. Julius Porath reicht seinem Coach die Hand und verspricht: „Ich schaue nächste Woche mal beim Training vorbei.“

Stefan Ehlers

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