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Pieckenhagen will mit dem Abstieg nichts zu tun haben

Schwerin Pieckenhagen will mit dem Abstieg nichts zu tun haben

Der Trainer des Oberliga-Neulings FC Mecklenburg Schwerin setzt weitgehend auf bewährtes Personal / Morgen Start in die Vorbereitung

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Schwerins Trainer Martin Pieckenhagen (44)

Schwerin. Neu ist nur die Liga, aber ansonsten bleibt beim FC Mecklenburg Schwerin (fast) alles beim Alten. „Es wäre ja dumm, eine erfolgreiche Mannschaft auseinanderzureißen. Ich bin froh, dass wir den Kern halten können“, erklärt Trainer Martin Pieckenhagen von Oberliga-Aufsteiger FC Mecklenburg Schwerin. Heute ist Trainingsauftakt beim Verbandsliga-Meister, der in der 5. Liga mit dem Abstieg nichts zu tun haben will. „Ich hoffe, dass wir uns irgendwo im Mittelfeld einreihen können“, sagt der frühere Bundesliga-Torwart (Hansa Rostock, Hamburger SV, Mainz 05), der in Schwerin zudem Sportlicher Leiter ist.

Finanziell seien bei den Landeshauptstädtern in der höheren Liga keine großen Sprünge möglich. „Viele Sponsoren haben ihr Engagement gehalten beziehungsweise auch ein bisschen aufgestockt, aber es kommen ja auch höhere Kosten auf uns zu“, sagt Pieckenhagen mit Blick auf die künftig weiteren Reisen zu den Auswärtsspielen. Gleichzeitig räumt er mit dem Gerücht auf, der 2013 gegründete FC Mecklenburg locke die Spieler mit vergleichsweise üppigen Gagen. „Was andere Vereine teilweise zahlen – da schlackert man mit den Ohren. Ich mache da nicht mit“, sagt der 44-Jährige, der seit dem Ende seiner Profikarriere wieder in Rostock lebt: „Ich möchte Jungs, die Bock auf den Verein haben und gerne bei uns spielen.“ Wie hoch der Etat des neben Hansa Rostock II, Anker Wismar und Malchower SV vierten Oberligisten aus MV ist (1. FC Neubrandenburg ist Zwangsabsteiger), verrät „Piecke“ nicht. „Von dem, was man so hört, kann man die Hälfte abziehen und das durch zwei teilen – das ist dann realistisch“, meint der Trainer augenzwinkernd.

Man werde sich jedenfalls für die Oberliga „nicht um Kopf und Kragen transferieren“, so Pieckenhagen, der derzeit 15 Spieler in seinem Kader hat. Sebastian Drews (MSV Pampow), Enrico Karg (Rostocker FC) und wohl auch Stefan Geers (Hansa II) verlassen den Verein. „Drei, vier Jungs für alle Mannschaftsteile wollen wir noch dazuholen“, lässt der Trainer wissen: „Für die höhere Liga brauchen wir nicht Masse, sondern Klasse – und das ist schwierig.“

Zusätzlich erschwert wurden Pieckenhagens Planungen durch den Umstand, dass die Schweriner den Aufstieg erst am letzten Spieltag perfekt machten. „Dadurch hatten wir nur ein relativ kleines Zeitfenster und es musste schnell gehen. Deshalb sind wir in den letzten Wochen ziemlich rotiert“, erklärt der gebürtige Berliner. Mittlerweile sei man mit den Planungen aber „relativ weit“.

Knapp fünf Wochen dauert die Vorbereitung für die erste Oberliga-Saison eines Schweriner Klubs seit 13 Jahren. Der Trainingsaufwand werde sich im Vergleich zur Verbandsliga nicht erhöhen. „Da waren wir schon in der letzten Saison auf einem guten Niveau, das für die Oberliga ausreicht“, urteilt Pieckenhagen, der es weiter bei drei bis vier Übungseinheiten pro Woche belassen will. „Mehr ist für die Jungs auch gar nicht machbar“, sagt er mit Blick auf die beruflichen Verpflichtungen der Schweriner Spieler. „Es geht darum, eine attraktive Saison zu spielen. Die Jungs sollen Spaß in der neuen Liga haben.“

Sönke Fröbe

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