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Pleite in Oldenburg: Seawolves müssen um Klassenverbleib bangen

Oldenburg/Rostock Pleite in Oldenburg: Seawolves müssen um Klassenverbleib bangen

Nach dem 70:80 gegen die Niedersachsen rutschen die Rostocker Basketballer aus den Play-off-Rängen

Oldenburg/Rostock. Viel bitterer hätte das Wochenende für die Rostock Seawolves nicht laufen können! Sie verloren gestern bereits das zehnte von elf Auswärtsspielen der Hauptrunde in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Gegen den zweimaligen Champion Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB unterlag das Team von Trainer Ralf Rehberger 70:80 (32:39).

 

OZ-Bild

Zum Schreien: Die Rostock Seawolves (hier Daniel Lopez am Ball in einem früherem Spiel) verlieren gegen Oldenburg erneut auswärts.

Quelle: Foto: René Warning

Doch nicht nur das: Ihre direkten Konkurrenten im Kampf um den achten Tabellenplatz, Rist Wedel (8., 81:73 gegen Iserlohn) und Wolfenbüttel (10., 75:68 in Bochum) gewannen jeweils ihre Partien und zogen mit nun jeweils 18 Punkten mit den Rostockern gleich. Unter Einbeziehung der direkten Duelle der Teams rutschten die Seawolves auf den neunten Platz ab, würden damit die Play-offs und den damit verbundenen direkten Klassenerhalt verpassen.

Trainer Ralf Rehberger rang nach dem Spiel nach Worten. „Wir haben gerade in der Anfangsphase viele Dinge richtig gemacht, es aber dann verpasst, den Ballbesitz zu sichern, sodass Oldenburg erneut zu Abschlüssen kam. Das hat denen dann Selbstvertrauen gegeben“, haderte der 49-Jährige und ergänzte: „Immer wenn wir den Ball schnell laufen gelassen haben,war es produktiv. Doch wir haben es dann verpasst, konsequent weiterzuspielen“, ärgert sich der Seawolves-Coach.

Zwar führten die Ostseestädter sieben Minuten vor dem Ende in einem ausgeglichenen Spiel 61:60, doch am Ende hatten die Oldenburger Hausherren das bessere Ende für sich. Rostocks Teammanager Jens Hakanowitz war enttäuscht, fand aber dennoch lobende Worte für das Team. „Sie haben wirklich überragend gekämpft. Es ist nie leicht gegen so eine starke Mannschaft zu spielen“, resümiert der Ex-Profi.

Durch die Niederlage haben es die Seawolves nicht mehr in der eigenen Hand, den ersehnten achten Platz zu erreichen. Hakanowitz gibt sich dennoch kämpferisch. „Es ist auch am letzten Spieltag noch alles möglich. Zwar sind wir nun auf Schützenhilfe angewiesen, doch wir glauben an uns und werden bis zum Ende kämpfen, um doch noch in die Play-offs einzuziehen. Wir werden für unser Ziel alles mobilisieren und schauen, was am Wochenende passiert.“

Die Play-offs noch zu erreichen ist kompliziert. Ein Sieg auswärts gegen Recklinghausen am Sonnabend (19.30 Uhr), das mit nur acht Punkten abgeschlagen Schlusslicht ist, ist dafür Voraussetzung.

Darüberhinaus müssen entweder Wedel oder Wolfenbüttel verlieren. Andernfalls müssen die Seawolves erstmals seit ihrem Aufstieg vor drei Jahren in die Relegation um den Klassenerhalt.

Seawolves: Shuler 18 Punkte/5 Rebounds, Buntic 12/3, Lopez Dittert 10/2, Davis 8/7, Winkler 6/0, Slavchev 6/7, Vogt 4/0, Markert 4/0, Lange 2/1, Rivers 0/1, Owczarek 0/1.

René Warning

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