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Podestplatz in Luzern verfehlt: Krüger und Hacker frustriert

Luzern Podestplatz in Luzern verfehlt: Krüger und Hacker frustriert

Deutsche Ruderer enttäuschen beim Weltcup auf dem Rotsee / Achter deutlich geschlagen

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Enttäuscht: Der Rostocker Stephan Krüger (l.) und Marcel Hacker fuhren auf dem Rotsee bei Luzern als Vierte am Podest vorbei.

Quelle: Urs Flüeler/dpa

Luzern. /Rostock. Mit gesenkten Köpfen hockten die Ruderer des Deutschland-Achters völlig erschöpft im Dauerregen von Luzern auf ihren Rollsitzen. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) musste gestern – 68 Tage vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro – beim Weltcup auf dem Rotsee gegen die Niederlande eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen. Zwar rettete die Europameister-Crew um den Schweriner Schlagmann Hannes Ocik vor den USA gerade noch Rang zwei ins Ziel, doch die dreiviertel Länge Rückstand auf den Sieger sorgte im deutschen Paradeboot für Ernüchterung.

 

OZ-Bild

Wir wollten in Luzern einen Podestplatz. Den haben wir nicht erreicht.“Meinhard Rahn, Trainer von Marie-Louise Dräger

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„Man muss ganz klar sagen, dass uns die Niederländer keine Chance gelassen haben. Mit so einem Rennen ist man auch Favorit in Rio“, sagte Steuermann Martin Sauer (Berlin): „Ich habe in Luzern noch nie so deutlich verloren.“ Bei der Hälfte der Strecke lag der Deutschland-Achter sogar nur auf Platz fünf, ehe auf den zweiten 1000 Metern die Aufholjagd begann. Die Niederländer, die im Olympia-Jahr traditionell einen starken Achter stellen, legten an der Spitze aber immer wieder zu und ließen das deutsche Großboot nicht entscheidend herankommen.

„Das ist ärgerlich. Eine dreiviertel Länge ist schon deutlich“, sagte Achter-Trainer Ralf Holtmeyer, der aber noch Hoffnung hat: „Es ist noch ein Stück bis Rio. Wir behalten die Ruhe und arbeiten konsequent weiter.“

Gut zwei Monate vor den Sommerspielen blieb der DRV in Luzern ohne Sieg. Außer dem Achter schaffte es nur der Frauen-Doppelvierer auf Rang zwei hinter Polen aufs Podest. „Damit sind wir nicht zufrieden. Sicherlich wollten wir eine Siegleistung haben. Wir werden uns jetzt beraten, aber nicht alles infrage stellen“, sagte Cheftrainer Marcus Schwarzrock. Der Sieg der Polinnen kam überraschend.

Die Vize-Europameister Stephan Krüger/Marcel Hacker/ (Rostock/Magdeburg) wurden im Doppelzweier Vierte. Die beiden mussten sich Kroatien, Neuseeland und Litauen beugen, wobei der Rückstand auf die siegreichen Kroaten Martin Sinkovic und Valent Sinkovic fast vier Sekunden betrug. Das zweite deutsche Boot mit Lars Hartig und Tim Ole Naske (Friedrichstadt/Hamburg) distanzierten Krüger/Hacker allerdings deutlich.

Ein rabenschwarzes Wochenende erwischten Schlagfrau Marie-Louise Dräger (Rostock) und Fini Sturm (Brandenburg). Nach EM-Silber konnten sie mit einem enttäuschenden elften Rang im leichten Frauen-Doppelzweier keine weitere Eigenwerbung für Brasilien betreiben.

Heimtrainer Meinhard Rahn war dennoch unzufrieden: „Wir wollten in Luzern einen Podestplatz. Den haben wir nicht, deshalb sind wir frustriert.“ Die Olympia-Qualifikation „seines Bootes“ sollte aber nicht mehr infrage stehen, sagte Rahn.

Oliver Mucha und Burkhard Ehlers

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