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Pokal-Pechvogel Ziemer braucht heute Fortuna

Rostock Pokal-Pechvogel Ziemer braucht heute Fortuna

Gegen die Düsseldorfer heute beim Hansa-Angreifer der Knoten platzen / Elfmeter-Fehlschuss vom Vorjahr abgehakt

Rostock. Vor einem Jahr war er Hansas großer Pechvogel im DFB-Pokal. Als einziger Hansa-Profi schoss Marcel Ziemer im Elfmeter-Krimi gegen den 1. FC Kaiserslautern (4:5) am Tor vorbei – und die Rostocker waren trotz einer starken Leistung schon nach der 1. Runde draußen.

 

OZ-Bild

Marcel Ziemer springt hoch und visiert den Ball an. Bisher ist der Angreifer noch ohne Saisontreffer.

Quelle: Lutz Bongarts

„Das ist abgehakt, daran habe ich gar nicht mehr gedacht“, versichert der Torjäger: „Was war, zählt nicht mehr. Es ist ein neues Jahr und es geht wieder von vorn los.“ Und das in doppelter Hinsicht.

Denn nach acht Jahren wollen die Rostocker heute (18.30 Uhr) gegen Fortuna Düsseldorf endlich mal wieder über die 1. DFB-Pokalrunde hinauskommen. Und dazu brauchen sie einen starken Ziemer – und etwas Fortuna.

Denn in den ersten vier Saisonspielen der 3. Liga hat der bullige Angreifer noch nicht getroffen. „Natürlich wird’s Zeit, man wird ja auch schon ein bisschen angezählt“, erzählt der 31-Jährige. Aber das lässt den erfahrenen Angreifer scheinbar kalt. „Ich mache mir da keinen Kopf. Ich kenne das, bin lange genug dabei und hab ja auch schon hier und da ein paar Tore gemacht“, fügt der treffsicherste Rostocker der vergangenen zwei Jahre (21 Tore) hinzu. Auch wenn es derzeit offensiv noch nicht rundläuft, ist Ziemer „hundertprozentig sicher: Das wird kommen. Wir haben die Qualität nach vorn.“

Bisher war davon noch nicht sehr viel zu sehen. Erst ein Saisontor steht für die Rostocker zu Buche. Im Training sahen die Torabschlüsse bei Ziemer in dieser Woche recht hoffnungsvoll aus. Um die Durchschlagskraft zu erhöhen, wird Trainer Christian Brand es heute Abend mit einer Doppelspitze Ziemer/Platje versuchen – dem Erfolgsrezept aus der starken Rückrunde der vergangenen Saison.

„Wir fühlen uns wohl nebeneinander“, meint Marcel Ziemer. „Melvin ist mehr der Typ, der um mich herumspielt, ich bin eher der Stoßstürmer. Das passt, das harmoniert. Trotzdem müssen wir hart arbeiten, um uns Chancen herauszuspielen.“ Das ist gegen die Düsseldorfer auch nötig. „Wir müssen unser Glück erzwingen“, fordert Chefcoach Brand.

In der Abwehr wollen die Rostocker wie zuletzt kompakt und sicher stehen. Auch mit Fabian Holthaus, der nach einem Schlag auf die Wade gestern nur gelaufen ist, aber spielen kann. Ziemer ist überzeugt, dass gegen den favorisierten Zweitligisten eine Überraschung drin ist. „Wir glauben an unsere Stärken. Und wir spielen zu Hause. Von daher ist alles möglich, erst recht im Pokal. Wir werden alles raushauen“, verspricht der Angreifer, für den DFB- Pokalspiele zu den Saison- Highlights gehören.

Sollte es erneut zu einer Entscheidung im Elfmeterschießen kommen, wird sich Marcel Ziemer nicht drücken und wieder an den Punkt gehen. „Im ,normalen’ Spiel gehöre ich mit Aleks (Stevanovic/ d.

Red.) und Micha (Gardawski) auch zu den Schützen“, sagt der Pfälzer: „Ich glaube, ich kann das.“

Kai Rehberg

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