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Rekorde und Bestzeiten: Schwimmer aus MV in Top-Form

Berlin/Rostock Rekorde und Bestzeiten: Schwimmer aus MV in Top-Form

Denise Grahl für Paralympics gerüstet / Deutsche Rekorde für Maike Mau und Lea Pagel

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Die Stralsunderin Maike Mau (30) stellte in Berlin einen deutschen Rekord über 200 Meter Rücken in ihrer Startklasse auf.

Quelle: Fotos: Christian Rödel, Privat

Berlin/Rostock. Zwei deutsche Rekorde, zahlreiche Top-Platzierungen und jede Menge persönliche Bestzeiten – die Schwimmer mit Behinderung aus Mecklenburg-Vorpommern haben sich bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) in Berlin in glänzender Verfassung präsentiert. „Wir waren insgesamt sehr erfolgreich“, freut sich Landestrainer André Wilde (Rostock) über das gute Abschneiden der Sportler aus dem Nordosten.

OZ-Bild

Denise Grahl für Paralympics gerüstet / Deutsche Rekorde für Maike Mau und Lea Pagel

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Unser Abschneiden in Berlin zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.“André Wilde, Landestrainer Schwimmen

Knapp drei Monate vor den Paralympics in Rio de Janeiro (7. bis 18. September) zeigte sich vor allem auch Denise Grahl (Hanse SV Rostock) in hervorragender Form und stellte gleich mehrere persönliche Bestzeiten auf. Über 50 Meter Freistil ließ die 23-Jährige, die als einzige Schwimmerin aus MV bei den Spielen in Rio startet, mit einer Weltklassezeit von 33,66 Sekunden aufhorchen. „Das ist ganz stark, zumal sie aus dem vollen Training heraus gestartet ist“, urteilt Wilde mit Blick auf das zweiwöchige Trainingslager seines Schützlings im türkischen Belek. Nachdem sie die Europameisterschaften Anfang Mai im portugiesischen Funchal (Madeira) verletzungsbedingt absagen musste, waren die IDM der letzte große internationale Wettkampf von Denise Grahl auf dem Weg zu den Paralympics. „Jetzt liegt der Fokus voll auf Rio“, sagt Wilde.

Achtungszeichen mit zwei neuen deutschen Rekorden in ihren Startklassen setzten auch Maike Mau (PSV Stralsund) über 200 Meter Rücken und Lea Pagel (Hanse SV Rostock) über 200 Meter Schmetterling.

Letztere schaffte zudem die Norm für den D/C-Kader – ebenso wie Katherina Rösler (Hanse SV Rostock) und Leoni Schultze (PSV Schwerin). „Dass sich diese drei Sportlerinnen in den Fokus der Bundestrainerin geschwommen haben, zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagte der einstige Top-Freiwasserschwimmer und heutige Landestrainer Wilde: „Vor einem Jahr waren wir von diesem Niveau noch weit weg.“ Die Stralsunderin Maike Mau steigerte ihre Bestzeit über 200 Meter Rücken gleich um rund zehn Sekunden. „Ich bin zufrieden, dass ich meine Leistung bringen konnte und stolz auf den Rekord“, sagt die 30-jährige Rückenspezialistin, die über vier Distanzen startete. Im vergangenen Jahr hatte die querschnittsgelähmte Schwimmerin in ihrer Startklasse IDM-Silber über 100 Meter Rücken gewonnen. Dieses Mal reichte es aufgrund neuer, nicht unumstrittener Bewertungsrichtlinien nicht für Edelmetall.

Insgesamt waren bei den Titelkämpfen in der Hauptstadt 468 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 37 Nationen am Start. Die Bilanz nach vier Wettkampftagen: 37 Weltrekorde, 89 kontinentale und 37 deutsche Rekorde.

Sönke Fröbe

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