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Rudern zwischen Zuckerhut und Jesusstatue

Rudern zwischen Zuckerhut und Jesusstatue

Erste Eindrücke aus Rio: Gastgeber sehr entspannt, Essen so la la, ständig Wind aus allen Richtungen

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Einfach, aber zweckmäßig: Blick in ein Zimmer der Wohnung, die der Deutschland-Achter bewohnt.

Quelle: H.Ocik

Ich bin gut gelandet. Nach zwölfstündigem Flug mit ausreichend Beinfreiheit in einer Boeing 747 – Economy-Plus-Klasse – sind wir am vergangenen Donnerstag ausgeschlafen und entspannt in Rio de Janeiro angekommen. Die Fahrt ins olympische Dorf war beeindruckend. An jeder Kreuzung in der Stadt waren vier Soldaten postiert und haben darauf geachtet, das wir sicher durchkommen.

Das olympische Dorf ist eine Attraktion: Alle Häuser sind mit den Landesfahnen geschmückt. Die Leute sind gut gelaunt und sehr freundlich.

Immer wichtig, besonders für Ruderer: Gegessen wird in einem riesigen Zelt, wo mehrere tausend Leute zusammen sind. Die Qualität des Esssens ist so la la. Man wird satt. Aber zunehmen werde ich während meiner Zeit in Brasilien sicher nicht.

In den Unterkünften ist noch nicht alles fertig. Derzeit wird noch eifrig gebaut, damit die nächsten Sportler, die Rio erreichen, auch einziehen können. Am Wochenende versagte die Klospülung in unserer Wohnung, in der der komplette Deutschland-Achter einschließlich Trainer Ralf Holtmayer untergebracht ist. Der Klempner war zum Reparieren schnell da – ansonsten sind die Gastgeber alle extrem entspannt. Damit der Fernseher in unserer Olympia-Wohngemeinschaft auf Empfang gehen kann, haben sich gleich drei Helfer um die Kiste versammelt und ihn eingestellt.

Die Fahrt zur olympischen Ruderstrecke dauert per Bus ungefähr zwei Stunden. Wenn die U-Bahn- Linie freigegeben wird, soll sich die Reisezeit auf eine Dreiviertelstunde verkürzen.

Die Ruder-Strecke ist landschaftlich der Hammer: Wir rudern zwischen Zuckerhut auf der einen und Jesusstatue auf der anderen Seite. Das ist überwältigend, einfach fantastisch. Die Wasserqualität, über die zuletzt so viel diskutiert worden ist, scheint zumindest bei uns in Ordnung zu sein. Hier werden regelmäßig Proben genommen und analysiert. Und auf den ersten Blick sieht das Wasser gut aus.

Fäkalien habe ich nicht entdeckt.

Schwieriger sind die Windbedingungen auf den Bahnen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Wind ständig aus allen Richtungen gleichzeitig kommt. Daran muss man sich erst mal gewöhnen, aber das werden wir schaffen.

Meinetwegen kann es schon morgen losgehen. Ich habe eigentlich keine Lust, noch länger warten zu müssen.

OZ

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