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Rückkehrer Hakanowitz heiß auf Play-off-Start

Rückkehrer Hakanowitz heiß auf Play-off-Start

Der Sportliche Leiter der Seawolves spricht im OZ-Interview über Ziele und Visionen des Basketball-Drittligisten

Herr Hakanowitz, morgen Abend (19.30 Uhr, Stadthalle) starten die Rostock Seawolves in die Play-offs der 2. Bundesliga ProB gegen Dresden. Sie sind das erste Mal nicht als Spieler, sondern als Verantwortlicher dabei. Kribbelt es genauso?

Jens Hakanowitz: Auf jeden Fall. Ich freue mich auf die Serie gegen die Titans. Beide Teams sind in einer starken Verfassung, ich erwarte spektakuläre Partien.

Wie viele Zuschauer erwarten Sie?

Hakanowitz: Wir rechnen mit etwa 2500 Besuchern, vielleicht gibt es auch einen neuen Rekord.

Sie sind seit dem 1. März 2016 Sportlicher Leiter des Profiteams des EBC Rostock, haben Ihre Anstellung in Bremen gekündigt. Wie kam es zu diesem Schritt?

Hakanowitz: Der Hauptgrund ist meine Freundin Sophie, die hier in Rostock arbeitet. Nach dem Jahreswechsel hat sich wegen personeller Veränderungen im Verein für mich die Möglichkeit ergeben, bei den Seawolves einzusteigen. Das ist eine große Chance für mich.

Inwiefern?

Hakanowitz: Ich liebe den Basketball, habe selber jahrelang auf hohem Niveau gespielt. Mir hätte nichts Besseres passieren können, als meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Ich möchte gerne Teil einer großen Geschichte werden. Von daher freue ich mich sehr auf diese Herausforderung.

Worin besteht für Sie die Herausforderung bei den Seawolves genau?

Hakanowitz: Wir sind sportlich in den vergangenen Jahren auf einer Erfolgswelle geritten. Nach dem Aufstieg vor zwei Jahren haben wir mit dem Einzug ins Halbfinale gleich eine überragende erste Saison in der ProB gespielt. Nun wollen wir aber die nächsten Schritte anpacken und kurz- bis mittelfristig in die ProA, die zweite Liga, aufsteigen. Dafür müssen wir uns strukturell weiter verbessern.

Wenn sich die Seawolves in diesem Jahr sportlich für die ProA qualifizieren sollten, wird das Aufstiegsrecht dann wahrgenommen?

Hakanowitz: Der erste Schritt wäre in jedem Fall, dass wir auf unsere Sponsoren zugehen. Es gilt abzuklären, inwiefern unsere Partner diesen Schritt mittragen würden.

Wie hoch wäre im Falle eines Aufstiegs der Etat?

Hakanowitz: Allein der Spieleretat würde sich in etwa verdoppeln.

Trauen Sie denn Ihrem Team den Sprung ins Finale zu?

Hakanowitz: Auf jeden Fall sind wir in der Lage, jeden Gegner in der Liga zu schlagen. Das haben wir in der Saison beispielsweise gegen den Hauptrundensieger Iserlohn bewiesen. Aber wir sind im Hier und Jetzt und schauen erst mal nur auf die Partie gegen Dresden.

Wie sehen Sie die Seawolves im überregionalen Vergleich?

Hakanowitz: Also ich denke schon, dass wir zwischen Berlin und Hamburg der Leuchtturm des Nordens sind. Unser Ziel ist es, den Basketballsport im Land weiter zu stärken.

Wie soll das gelingen?

Hakanowitz: Wir wollen langfristig ein Leistungszentrum für die Talente in MV errichten. Dazu gehört beispielsweise der Bau einer eigenen Trainingshalle. Aber konkrete Planungen gibt es noch nicht.

Von Interview von René Warning

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