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Rückschlag im Abstiegskampf: Empor unterliegt Springe

Rückschlag im Abstiegskampf: Empor unterliegt Springe

Die Rostocker Handballer kassieren eine bittere 24:25-Niederlage beim direkten Konkurrenten / Morgen gegen Rimpar Wölfe

Springe Die Zweitliga-Handballer des HC Empor mussten im Kampf um den Klassenerhalt einen Rückschlag hinnehmen. Nach zuvor drei Siegen in Serie unterlagen die Ostseestädter gestern Abend ausgerechnet beim unmittelbaren Konkurrenten Handballfreunde Springe mit 24:25 (14:12). Dadurch schmolz der Vorsprung auf Springe, das den ersten Abstiegsplatz belegt, auf einen Zähler zusammen.

Dabei hatte es für Empor in der ersten Halbzeit noch sehr gut ausgesehen. „Leider haben wir aber nicht so diszipliniert weitergespielt wie zuvor. Schade — hier wäre heute mehr drin gewesen“, ärgerte sich Empor-Kapitän Rene Gruszka.

Da mit Paul Porath, Tobias Malitz und Louis Massaro gleich drei Torhüter erkrankt waren, feierte das 18-jährige Talent Hauke Steffen seine Zweitliga-Premiere, als er in der 25. Spielminute (bei einem Siebenmeter) erstmals zwischen die Pfosten rückte. Zu diesem Zeitpunkt waren die Rostocker drauf und dran, ihren 11:6 Vorsprung, den sie sich zwischen der 17. und 23. Minute mit fünf Treffern in Serie herausgeworfen hatten, zu verspielen. Die Gastgeber kamen zweimal auf einen Treffer Differenz heran, bevor der HC Empor doch noch eine 14:12-Pausenführung mit in die Kabine nahm.

Nach dem Seitenwechsel jedoch dauerte es nur noch zweieinhalb Minuten, bis die Partie durch den 14:14-Ausgleich praktisch von vorn begann. Dabei profitierten die Springer nicht zuletzt von einer Klasseleistung ihres Torhüters Robert Wetzel — der Ex-Rostocker parierte allein mehrere Konter von Vyron Papadopoulos, bis der Grieche entnervt auf die Bank ging (45.).

Die mitgereisten Empor-Fans forderten lautstark weitere personelle Wechsel, doch Trainer Ziercke ließ insbesondere „Chancentod“ Pechstein zu lange auf dem Feld. So konnten die Gastgeber ihren 19:20- Rückstand (47.) in die vorentscheidende 23:20-Führung (54.) verwandeln. Erst danach kamen Heil und Meuser noch zu Kurzeinsätzen — zu spät, um nochmals die Wende zu schaffen. 90 Sekunden vor dem Ende war mit dem Treffer zum 25:22 endgültig alles klar — der letzte Empor-Treffer fiel erst mit der Schlusssirene.

Viel Zeit zum Wunden lecken bleibt Empor nicht, denn bereits morgen Abend geht es weiter. Zu ungewohnter Stunde ab 18 Uhr sind die Rimparer Wölfe in der Rostocker Stadthalle zu Gast.

Springe: Wetzel, Wendland - Eichenberger 1, Pollex 2, Fauteck 4, Ossenkopp 4, Hinz 4/3, Bosy 1; Tesch 4, Coors 5, Schüttemeyer.

Empor: Kominek, Steffen - Gruszka 6/3, Zemlin 1, Becvar 4, Pechstein 3, Papadopoulos 4, Flödl 3; Lux 2, Zboril, Heil 1, Meuser, Dethloff (n.e.), J.Porath (n.e.).

Siebenmeter: Springe 3/3 - Empor 3/3.

Strafminuten: Springe 2 - Empor 4.

Von J. Erken

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