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SSC nach ganz starkem Auftritt auf Halbfinalkurs

Schwerin SSC nach ganz starkem Auftritt auf Halbfinalkurs

Die Schweriner Volleyballerinnen brillieren im ersten Satz und fertigen Ladies in Black aus Aachen mit 3:0 ab

Schwerin. Das Publikum ließ La-Ola-Wellen durch die Arena rollen, der Trainer ballte die Fäuste, die Spielerinnen hüpften vor Freude: Die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin haben das erste Spiel des Meisterschafts- Viertelfinales klar dominiert und für sich entschieden. Die Mannschaft fertigte am Sonnabend die Ladies in Black aus Aachen mit 3:0 (25:10, 25:19, 25:15) ab.

„Wir haben von Beginn an die Kontrolle gehabt und unsere Fehlerquote niedrig gehalten. Das war fast perfekt“, freute sich SSC-Trainer Felix Koslowski an einem besonders emotionalen Tag: 2000 Zuschauer in der ausverkauften Palmberg-Arena sangen für Koslowski an seinem 33. Geburtstag vor Spielbeginn „Happy Birthday“. Da waren der Coach und die Spielerinnen schon im „Tunnel“ . „Ich habe das offen gestanden kaum mitbekommen. Es war trotzdem eine schöne Geste“, sagte Koslowski.

Die Favoritinnen zeigten dann, was sie drauf haben: Der erste Satz war meisterlich, eine Demonstration Schweriner Stärke: Die Aufschläge hart und platziert, der Block sicher, Angriffsbälle, die die Aachenerinnen nicht abwehren konnten. Spätestens beim Zwischenstand von 17:5 war alles klar. Nach nicht einmal 20 Spielminuten besorgte Louisa Lippmann den Punkt zum ersten Satzgewinn. In den folgenden Abschnitten war der SSC zwar nicht mehr so dominant, ernsthaft in Bedrängnis geriet der Rekordmeister aber nie. „Der erste Satz lief leichter als gedacht. Wir haben Aachen sofort unter Druck gesetzt“, meinte die 22-Jährige.

Die Zuschauer waren begeistert. „Das war beeindruckend, ganz stark“, meinte US-Generalkonsul Richard Yoneoka, der aus Hamburg angereist war. Der Diplomat wollte vor allem das US-Quartett in den Reihen der Schwerinerinnen sehen. Der Abstecher hatte sich gelohnt, denn allen voran brillierte Lauren Barfield. Nach dem Sieg wurde die 26-Jährige, die aus Tacoma im Bundesstaat Washington stammt, als wertvollste Spielerin ausgezeichnet. „Ich bin froh, dass wir das so souverän gemeistert haben. Das war ein wichtiger Schritt. Die Medaille ist eine schöne Zugabe für mich“, sagte die Mittelblockerin, die mit ihren Aufschlägen und guten Aktionen am Netz punktete.

Auch wenn die Mecklenburgerinnen schon im zweiten Duell gegen Aachen den Halbfinaleinzug klarmachen können – von einem Druckabfall wollte Trainer Koslowski nicht sprechen. „Wir müssen die Spannung hoch halten. Nur wenn uns das gelingt, werden wir weiterkommen.“

Sollten die Ladies in Black, die ihr Heimspiel im belgischen Maaseik austragen müssen, am Mittwoch das zweite Duell gewinnen, würde die Entscheidung am Sonnabend in Schwerin fallen. „Das würden wir gern vermeiden, um unsere Kräfte für die nächsten Aufgaben zu schonen“, sagte Libera Lenka Dürr.

SSC Palmberg Schwerin: Dürr, Lippmann, Brinker, Geerties, Gebhardt, Tapp, Hanke, Barfield, Dannemiller.

Außerdem spielten: Dresden - Vilsbiburg 3:0, Potsdam - Wiesbaden 3:2, Stuttgart – Münster 3:2.

Christian Lüsch

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