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Schock für Empor: Porath schwer verletzt

Rostock Schock für Empor: Porath schwer verletzt

Der Flügelspieler fällt mit Beinbruch monatelang aus / Auch Heil fehlt im heutigen Heimspiel gegen Hamm

Rostock. Es war ein ganz normaler Zweikampf. Julius Porath und Efthymios Iliopoulos kämpfen um den Ball. Die beiden Handballer des HC Empor Rostock kommen zu Fall. Der Grieche Iliopoulos landet auf dem rechten Bein seines Teamkollegen – ein Trainingssturz mit fatalen Folgen. Porath zieht sich einen Wadenbeinbruch im Knöchelbereich zu und wird noch in der Nacht zu Dienstag im Südstadt-Klinikum operiert. Der 20-Jährige muss mit einer mehrmonatigen Zwangspause rechnen.

 

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Er rutscht in die erste Sieben: Johannes Trupp.

Quelle: Sebastian Heger

„Jetzt sind wir ja fast schon zum Handeln gezwungen“, sagt Geschäftsführer Sven Thormann, der bereits Ausschau nach möglichen Verstärkungen hält.

Zudem fehlt im heutigen Heimspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen (19.30 Uhr) Julius Heil, dem muskuläre Probleme in der Wade zu schaffen machen. „Das macht die Sache nicht einfacher. Jetzt muss die Mannschaft noch enger zusammenrücken“, fordert Trainer Robert Teichert, dessen Team heute den dritten Anlauf auf den ersten Punktegewinn nimmt. In den Partien gegen Neuhausen (29:36) und bei TuSEM Essen (27:33) hielt die neu formierte Mannschaft über weite Strecken mit, brachte sich aber mit unnötigen Fehlern selbst um den Lohn. Die Truppe zahlt Lehrgeld. Nach dem durch finanzielle Engpässe bedingten personellen Umbruch schickt Empor die jüngste Mannschaft (Durchschnittsalter 21,8 Jahre) der Liga ins Rennen. Ärgerlich sind die Aussetzer trotzdem. In Essen geriet der HCE ausgerechnet in Überzahl vorentscheidend in Rückstand.

„Wir haben die Niederlage analysiert und abgehakt“, meint Teichert, der auf die Unterstützung des Publikums hofft: „Wir müssen es schaffen, die Zuschauer mitzureißen. Und dann wünsche ich mir, dass die Fans uns nach vorne peitschen.“ Positiv stimmt den Coach die Erkenntnis, „dass wir dran sind und uns nicht verstecken müssen“. Die Mannschaft müsse die Fehlerquote senken, fordert Teichert: „Ich bin überzeugt, dass wir die nötigen Punkte einfahren werden.“

Ein Erfolgserlebnis gegen Hamm wäre Balsam für die Seele. Die Favoritenbürde tragen die Westfalen, bei denen mit Felix Storbeck ein früherer Empor-Spieler zwischen den Pfosten steht. Der Saisonstart des ASV verlief holprig. In Saarlouis kassierte Hamm nach einer 21:18-Führung eine 25:30-Niederlage. Gegen Wilhelmshaven (31:30) führte das Team 28:21 und geriet noch in Bedrängnis. Der Truppe fehlt noch die Konstanz – ähnlich wie Empor.

Stefan Ehlers

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