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Schweriner SC im Eiltempo ins Halbfinale

Schwerin Schweriner SC im Eiltempo ins Halbfinale

Die SSC-Volleyballerinnen bezwingen im europäischen CEV-Cup den rumänischen Meister CS Volei Alba Blaj mit 3:0

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Jennifer Gerties (l.) und Veronika Hroncekova im Block.

Quelle: C. Kettler

Schwerin. Als die Angabe von Gäste-Spielerin Jovana Vesovic im Aus landet, reißen die Schweriner Volleyballerinnen jubelnd die Arme hoch. Geschafft! Zwei gewonnene Sätze — das Team von Trainer Felix Koslowski steht im Halbfinale des CEV-Cups. Der deutsche Rekordmeister fegte gestern Abend den rumänischen Champion CS Volei Alba Blaj nach nur 73 Minuten mit 3:0 (25:17, 25:13, 25:16) aus der heimischen Palmberg-Arena. In der Runde der letzten vier im zweithöchsten europäischen Wettbewerb trifft der SSC am 8. und 12. März auf Galatasaray Istanbul und genießt zunächst Heimrecht.

„Galatasaray ist superstark. Die spielen eine unglaubliche Saison. Aber wir haben weiter Spaß am Europapokal und freuen uns auf diese Spiele“, meinte Koslowski, der mit seinem Team rundum zufrieden war. „Wir haben diszipliniert gespielt, waren sehr bissig von Anfang ohne dabei zu überdrehen“, lobte der Coach, der vor der Partie sehr angespannt wirkte.

Doch die innerliche Unruhe legte sich schnell. Vor 1400 begeisterten Zuschauern, die ihre Lieblinge immer wieder mit rhythmischem Klatschen und stehenden Ovationen feierten, knüpften die Mecklenburgerinnen nahtlos an den 3:0-Hinspielerfolg an. Spektakuläre Abwehraktionen und druckvolle Angriffe rissen das Publikum immer wieder zu Beifallsstürmen hin. Vor allem die Schweriner Außenangreiferinnen Jennifer Geerties und Lousi Souza Ziegler spielten überzeugend. Sie feuerten starke Schmetterbälle ab und ihre Mitspielerinnen an.

„Wir wussten, dasss die Rumäninnen anfangen zu kämpfen, wenn es um etwas geht“, meinte Geerties. Doch Schwerin zog den Gästen früh den Zahn. „Als wir mit drei Punkten davonzogen, sind sie eingebrochen“, konstatierte die Nationalspielerin.

Der dritte Durchgang geriet für die Schwerinerinnen zum großen Schaulaufen. Koslowski wechselte munter durch und brachte mit Marie Schölzel, Alice Blom, Marie Hollstein und Ariel Turner vier neue Spielerinnen. Dennoch gab es keinen Bruch. Der SSC dominierte weiterhin nach Belieben.

Mit dem Erreichen des Halbfinales machten die Landeshauptstädterinnen den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte seit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1978 perfekt. „Das ist unglaublich“, freute sich Jennifer Geerties. Mit Blick auf die Duelle mit Galatasaray Istanbul, dem Tabellendritten der türkischen Eliteliga, fügte sie hinzu:

„Das ist ein superschwerer Gegner. Die könnten vom Potenzial her locker in der Champions League spielen. Das wird auf jeden Fall eine große Herausforderung.“

 



Stefan Ehlers/michaela Krohn

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