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Seawolves fehlte es an Konstanz

Seawolves fehlte es an Konstanz

Nach dem Scheitern der Rostocker Basketballer im Play-off-Achtelfinale gegen Dresden herrscht Enttäuschung

Rostock Nach dem Ausscheiden der Seawolves im Play-off-Achtelfinale der 2. Basketball-Bundesliga ProB sitzt bei den Rostockern der Stachel tief. Trotz ihrer 90:92-Niederlage im entscheidenden dritten Spiel gegen die Dresden Titans wird die Saison den Spielern, Verantwortlichen und Fans wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Die OSTSEE-ZEITUNG analysiert die Saison.

 

OZ-Bild

André Murillo (am Ball) kam im Sommer von den Hamburg Towers aus der zweitklassigen ProA zu den Seawolves. Dort soll es auch bald für seine Rostock Seawolves hingehen.

Quelle: René Warning

Der Kader: Seawolves-Trainer Sebastian Wild legte bei der Personalplanung Wert auf einen ausgeglichenen Kader. Zwar überragte in einigen Spielen vor allem US- Boy Matt Hunter. Doch wenn der starke Ami enger gedeckt wurde, sprangen seine Kameraden in die Bresche. Der Star war das Team.„Es war wichtig, dass wir die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen konnten“, betonte Wild.

Sportliche Bilanz: Die Seewölfe beendeten die Hauptrunde der Nordstaffel in der ProB auf dem vierten Platz. Die Fans sahen einige enge Spiele, unter anderem die Niederlage gegen Bochum (66:69) am 7. Spieltag oder den Sieg gegen die Artland Dragons (75:74), die aus der Bundesliga abgestiegen waren. Es fehlte den Rostockern an Konstanz, nicht nur im Saisonverlauf, sondern auch innerhalb der Spiele. So schenkten sie in jedem der drei Play-off-Duelle gegen Dresden ein Drittel leichtfertig ab, ließen den Gegner zu einfach gewähren. „Wir waren in der Hauptrunde eines der besten Defensivteams. Das haben wir in der Endrunde vermissen lassen“, ärgerte sich Seawolves-Akteur Ivo Slavchev.

Die Spielstätte: „Der Umzug in die Stadthalle war ein Wagnis, aber es hat sich ausgezahlt“, erklärte kürzlich EBC-Chef André Jürgens. Im Schnitt besuchten 1925 Zuschauer die Arena.

In den zwei Spielen gegen Dresden kamen 4633 Fans.

Die Sponsoren: Der Zuspruch der Förderer wächst. Ospa-Vorstandsmitglied Karsten Pannwitt bekräftigt das Sponsoring für den Klub: „Wir sehen nicht nur die positive Zuschauerentwicklung, sondern ein gesundes Wachstum im Klub und ein hohes Maß an Eigeninitiative. Das unterstützen wir gerne.“

Die Fans: Trotz der knappen Niederlage gegen Dresden machten die Ovationen nach dem Spiel klar: Die Fans stehen auch in schweren Zeiten hinter dem Klub. Mehrfach trieben die frenetischen Zuschauer ihre Lieblinge auf dem Feld zu Leistungsexplosionen — bundesligareif! „Die Fans haben uns getragen. Man spürt eine Basketball-Euphorie in der Stadt“, freut sich Coach Sebastian Wild.

Fazit und Ausblick: Die Seawolves boten Spektakel, Spannung, Drama. Sie gewöhnten sich schnell ans neue Umfeld und begeisterten die Fans. Geht der Boom weiter und stabilisiert sich die sportliche Leistung, dürfen sich Rostock und das Land MV auf den nächsten Zweitligisten freuen.

Von René Warning

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