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Seawolves verpassen Heimsieg vor Rekordkulisse nur knapp

Rostock Seawolves verpassen Heimsieg vor Rekordkulisse nur knapp

Die Drittliga- Basketballer verlieren vor 3761 Zuschauern mit 80:81 gegen die Artland Dragons Aufholjagd wird nicht belohnt.

Rostock. Was für ein dramatischer Heimauftakt für die Rostock Seawolves in der 2. Basketball-Bundesliga ProB: In einem hart umkämpften Spiel mussten sich die Seewölfe den Artland Dragons aus Quakenbrück (Niedersachen) gestern mit 80:81 (36:45) geschlagen geben. Vor der Rekordkulisse von 3761 Zuschauern in der modernisierten Stadthalle standen die Ostseestädter kurz vor dem Sieg. Am Ende reichte es nicht zum zweiten Saisonerfolg in der dritthöchsten deutschen Spielklasse.

Seawolves-Trainer Ralf Rehberger war enttäuscht über die knappe Niederlage. „Wir haben einen starken Kontrahenten in der ersten Halbzeit zu lange den Ball bewegen lassen. Das haben die Artländer gut genutzt. 45 Punkte gegen uns vor der Pause für ein Team, das defensiv seine Stärken hat, sind zu viel“, monierte der 49-Jährige.

Insbesondere in der Anfangsphase schienen die Rostocker beeindruckt von der Kulisse, verwarfen einige aussichtsreiche Korb-Chancen. Die Gäste hingegen zeigten sich abgeklärt, führten nach sechs Minuten bereits zweistellig (19:7). Doch in der Folge machten es die Hausherren besser, kämpften sich Punkt für Punkt an die Artländer heran und verkürzten bis zur ersten Pause auf 20:23.

Nach einer kurzen Unterbrechung präsentierten sich die Gäste erneut abgeklärter als ihr Kontrahent. Die Drachen bauten ihren Vorsprung aus und führten zur Halbzeit 45:36. „Defensiv hat es nicht gut geklappt. Nach der Pause war es besser, doch das kam zu spät“, haderte Kapitän Jordan Talbert, der mit 25 Punkten bester Werfer im Team der Seawolves war.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es acht Minuten, bis die Rostocker in Schlagdistanz zu den starken Artländern kamen. Nach einem Tempogegenstoß verwandelte US-Boy Brandon Lockhart einen Versuch für zwei Punkte und einen zusätzlichen Freiwurf zum 59:64. Nur wenig später traf Talbert mit einem spektakulärem Dunk zum 61:66. Die Halle tobte, die Seawolves waren auf bestem Weg, das Spiel zu drehen.

Mit einem Fünf- Punkte-Rückstand starteten sie ins letzte Viertel (63:68.) In dem schienen die Gäste die Oberhand zu behalten. Doch anderthalb Minuten vor dem Ende verkürzten die Rostocker auf einen Zähler und gingen kurze Zeit später sogar in Führung (80:79). Die Halle stand kopf, feuerte ihre Seawolves frenetisch an, sorgte für einen nie dagewesenen Lärmpegel. Doch die Gäste schlugen zurück, eroberten erneut die Führung (81:80). Dabei blieb es. Zwar hatten die Rostocker im letzten Angriff noch die Chance auf den Sieg – doch die verpuffte.

Seawolves-Teammanager Jens Hakanowitz war nach der Pleite hin- und hergerissen. „Unsere Jungs haben ein starkes Comeback gezeigt. Am Ende fehlte uns das Quäntchen Glück. Dennoch war es ein gigantisches Erlebnis in dieser neuen Arena. Leider ohne das i-Tüpfelchen.“

Den nächsten Anlauf zu einem Heimsieg können die Rostocker am 28.Oktober gegen Bawe Oldenburg starten. Zuvor stehen noch zwei Auswärtsspiele bei Rist Wedel (15.10.) und die Cuxhaven Baskets (21.10.) an.

Seawolves: Talbert (25 Punkte/12 Rebounds), Lockhart (17/2) Borekambi (10/7), Frazier (9/1), Martin (6/5), Vogt (6/2), Kamdem (3/4), Cardenas (2/1), Thompson (2/1), Lopez Dittert (0/4), Teucher (0/1), Slavchev.

René Warning

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