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Slavchev führt die Seawolves zum Befreiungsschlag

Rostock Slavchev führt die Seawolves zum Befreiungsschlag

Der Bulgare avanciert zum heimlichen Helden beim 82:79-Erfolg der Rostocker Basketballer gegen Tabellenführer LOK Bernau

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Ivo Slavchev (am Ball) überzeugte gegen Bernau durch enormen Einsatzwillen. Hier ist er auf dem Weg zum Korberfolg.

Quelle: René Warning

Rostock. Dieser Sieg war wie Balsam auf die Seelen der Rostock Seawolves. Ausgerechnet gegen Tabellenführer Bernau gelang den Ostseestädtern am Freitag in der Stadthalle mit dem 82:79-Erfolg der ersehnte Befreiungsschlag. Nach hektischen Wochen mit zwei Niederlagen zum Saisonauftakt, der Vertragsauflösung von Cheftrainer Sebastian Wild und der Freistellung des US-Amerikaners Mario Moody zeigten die Basketballer am dritten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga Pro B eine starke Reaktion gegen ein Team, das seit 43 Spielen ungeschlagen war.

„Die Mannschaft hat Charakter demonstriert. Wir wollten uns besser als zuvor verkaufen. Das haben wir geschafft. Ich freue mich für das Team, es war ein wichtiger Sieg“, betont Andreas Barthel, der nach Wilds Ausstieg vom Co- zum Cheftrainer befördert wurde. „Wir kennen unsere Stärken und haben sie auch aufs Feld gebracht“, lobte der 31-Jährige.

Zum heimlichen Helden des Abends avancierte ein Akteur, der in der Vergangenheit unter Sebastian Wild nur selten in der Startformation stand, gegen Bernau aber von Anfang an randurfte. „Es gab zwei Gründe, warum wir das Spiel gewonnen haben. Der eine war eine tolle Mannschaftsleistung, der andere Ivo Slavchev“, hob Topscorer Jarvis Davis (21 Punkte) den Bulgaren hervor, der zwar nur zwei Punkte erzielte, mit elf Rebounds (vom Korb abgeprallte Bälle erobern) und seiner starken körperlichen Präsenz zweifellos zu den besten Spielern bei den Seawolves gehörte. Er riss Mitspieler und Fans mit seinem bedingungslosen Einsatz mit – das richtige Signal zur richtigen Zeit. „Rostock hat Ivo gebraucht“, begründet Trainer Barthel den Einsatz des Angreifers vielsagend. Slavchev selbst, ein bulliger Modellathlet, reagierte bescheiden auf die Lobeshymnen. „Das war ein Sieg der Mannschaft. Der Trainer hat uns sehr gut eingestellt und wir haben als Team immer zusammengehalten“, erklärte der 26-Jährige und verriet, warum er von Beginn an auflaufen durfte. „Der Trainer wollte meine Energie, der Rest sollte sich dann von selbst ergeben.“

Am Sonnabend (19.30 Uhr) soll diese Energie dann wieder auf dem Feld zu sehen sein. Dann wollen die Seewölfe bei den Iserlohn Kangaroos nachlegen.

René Warning

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