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Spitze! Schwerin ist reif für den Meistertitel

Schwerin Spitze! Schwerin ist reif für den Meistertitel

Die SSC-Volleyballerinnen bezwingen Pokalsieger Stuttgart mit 3:0

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Ehrenrunde: SSC-Kapitänin Jennifer Geerties klatscht nach dem Spiel mit den Fans ab. FOTOS (2): CORNELIUS KETTLER

Schwerin. Der zweite Matchball für den SSC Palmberg Schwerin. Der Aufschlag von Lauren Barfield setzt die Stuttgarterinnen unter Druck. Die Annahme wird zur unfreiwilligen Vorlage. Hannah Tapp fackelt nicht lange und schmettert den Ball ins gegnerische Feld. Michael Evers springt von seinem Sitz und reißt jubelnd beide Arme in die Höhe. Dem Manager ist die Erleichterung nach dem Sieg im Topduell über Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart deutlich anzumerken. „Das war ein Spiel, in dem es um sehr viel ging. Jetzt haben wir gute Karten, als Erster in die Play-offs zu gehen“, meinte Evers nach dem begeisternden 3:0 (25:23, 25:22, 26:24)-Erfolg.

OZ-Bild

Die SSC-Volleyballerinnen bezwingen Pokalsieger Stuttgart mit 3:0

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Drei Runden vor Abschluss der Bundesliga-Hauptrunde ist dem Rekordmeister die Tabellenführung kaum noch zu nehmen. Entsprechend glücklich und zufrieden war Trainer Felix Koslowski . „Ich bin superstolz auf meine Mannschaft. Der Druck war enorm – vor allem nach der Vorgeschichte“, meinte der Coach mit Blick auf das verlorene Pokalfinale gegen Stuttgart und der Auswärtsniederlage drei Tage zuvor in Wiesbaden (jeweils 2:3 nach 2:0-Führung). Koslowski: „Der Sieg ist Balsam für die Seele. So haben wir uns das erträumt.“

Jennifer Geerties wollte von einer Revanche für die Pokal-Pleite nicht reden. „Ich empfinde keine Genugtuung. Wir fokussieren uns jetzt auf die Meisterschaft. Da haben wir Stuttgart bereits zweimal geschlagen. Und das zählt“, sagte die SSC-Kapitänin, die ebenso wie Louisa Lippmann 14 Punkte zum Erfolg beisteuerte.

Denise Hanke, die als wertvollsten Spielerin geehrt wurde, wollte den Triumph im Topduell nicht überbewerten. „Klar ist es gut für das Gefühl, dass wir es packen können und wissen, wie gut wir sind, aber in den Play-offs fängt alles bei Null an“, sagte die Zuspielerin. „Wir wissen, dass wir gegen Stuttgart einfach supergut spielen müssen. Das haben wir getan.“

Die mehr als 2000 Zuschauer in der ausverkauften Palmberg-Arena sahen einen Volleyball-Krimi auf höchstem Niveau. In der 80-minütigen Partie gaben Kleinigkeiten den Ausschlag für den Sieg der Gastgeberinnen, die im ersten Durchgang mit einem 6:0-Lauf einen 12:15-Rückstand in eine 18:15-Führung umwandelten. Ähnliches Bild im zweiten Abschnitt – 16:13 nach 8:11.

Im dritten Satz legten die Schwerinerinnen einen 4:0-Blitzstart hin und führten 14:10, doch Stuttgart konterte – 15:15. Der Durchgang stand auf des Messers Schneide – bis zum Schmetterball von Hannah Tapp. „Das war ein enges Spiel. Wir sind froh, dass wir den Sack zumachen konnten“, freute sich Denise Hanke.

Die Schwerinerinnen tanzten vor Freude und wurden von ihren Fans mit stehenden Ovationen gefeiert. Und aus den Lautsprechern ertönte: „Hey, das geht ab, wir feiern die ganze Nacht ...“

Doch viel Zeit zum Feiern bleibt den Mecklenburgerinnen nicht. Am Donnerstag sind sie im Europapokal-Viertelfinale beim Schweizer Vertreter Viteos Neuchatel Universite gefordert. Koslowski: „Das ist ein ganz anderes Kaliber als die zwei finnischen Mannschaften.“

Nur 46 Stunden nach dem Hinspiel in der Schweiz gastiert der SSC in Suhl. Danach folgen die Partien gegen Erfurt und in Aachen. Die Landeshauptstädterinnen benötigen aus den drei Spielen noch zwei Siege, um Rang eins zu behaupten. Michael Evers ist optimistisch: „Das sollte uns gelingen.“

SSC: Ziegler, Dürr, Lippmann 14 Punkte, Brinker 6, Geerties 14, Gebhardt 4, Tapp 9, Hanke 1, Barfield 11, Lohmann, Dannemiller, Schölzel.

Stefan Ehlers

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