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Temporeiches Torfestival: Empor geht wieder leer aus

Bietigheim-Bissingen/Rostock Temporeiches Torfestival: Empor geht wieder leer aus

Die Rostocker Handballer verkaufen sich teuer, kassieren mit der 35:38-Niederlage bei Zweitliga-Spitzenreiter Bietigheim aber die fünfte Pleite in Folge und sind jetzt Vorletzter

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Voller Körpereinsatz: Der Rostocker Johannes Trupp stoppt Bietigheims Jonathan Scholz. Hinten Norman Flödl.

Quelle: Dennis Dürr/pressefoto Baumann

Bietigheim-Bissingen/Rostock. Da erzielen die Empor-Handballer beim Zweitliga-Spitzenreiter SG BBM Bietigheim unglaubliche 35 Tore und stehen am Ende dennoch mit leeren Händen da. Vor 873 Zuschauern in der Halle am Viadukt im schwäbischen Bietigheim unterlagen die Schützlinge von Trainer Robert Teichert am Sonnabend knapper als erwartet mit 35:38 (17:19). Es war die fünfte Niederlage in Folge, aber diesmal gab es durchaus positive Ansätze bei den Rostockern.

OZ-Bild

Die Rostocker Handballer verkaufen sich teuer, kassieren mit der 35:38-Niederlage bei Zweitliga-Spitzenreiter Bietigheim aber die fünfte Pleite in Folge und sind jetzt Vorletzter

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„Die vielen Tore waren das Ergebnis von 60 Minuten Tempohandball auf beiden Seiten“, nahm Teichert etwaiger Kritik an seiner Abwehr Wind aus den Segeln. Seine Mannschaft habe „frei aufgespielt, alles versucht und nie aufgesteckt“, überwogen für den Coach die Lichtblicke. In der Tat brachten die Ostseestädter den hohen Favoriten lange Zeit in Bedrängnis. Sie führten zunächst 7:4 (10. Minute) und hatten auch beim 21:21 (35.) noch alle Möglichkeiten.

Kein Wunder, dass Hartmut Mayerhoffer am Ende erst einmal durchatmete. „Ich bin sehr froh über die zwei Punkte. Wir haben uns gegen die variable Rostocker Abwehr schwergetan und viele Tore im Gegenstoß kassiert“, stellte der SG-Trainer fest. Für die „einfachen“ Rostocker Tore zeichnete einmal mehr der überragende Vyron Papadopoulos verantwortlich – der griechische Linksaußen erzielte 13 Treffer. So zeigte sich „Papa“ nicht unzufrieden mit der eigenen Leistung, aber: „Was am Ende zählt, sind die vergebenen Punkte.“

So sahen es auch die „jungen Wilden“ im Rostocker Rückraum. André Meuser (19) und Julius Heil (20) trafen je sechsmal, doch für ein Pünktchen reichte es nicht. Die beiden Youngster erhielten in Bietigheim viel Einsatzzeit, da Regisseur Philipp Jager kurz vor dem Anpfiff mit einer schmerzenden Schulter passen musste. Mit den fünf Treffern von Johannes Trupp erzielten letztlich nur vier Empor-Akteure 30 der 35 Tore – da gibt es noch Reserven.

Trotz der Torflut auf beiden Seiten konnten sich auch die Torhüter auszeichnen – bei der SG der Isländer Aron Rafn Edvardsson, bei den Gästen Paul Porath, der zwölf zum Teil schwierige Bälle hielt.

Auch deshalb war der HC Empor in der Lage, den Tabellenführer nie aus den Augen zu verlieren. Selbst als die Hausherren nach 50 Minuten erstmals auf fünf Tore enteilten (32:27), steckten die Rostocker nicht auf. Meuser markierte 115 Sekunden vor Ultimo das 35:37 aus HCE-Sicht, doch mehr ließen die Bietigheimer nicht zu.

Empor bleibt auswärts somit weiter sieglos.Das lag auch an den sieben Zeitstrafen gegen die Ostseestädter inklusive der Disqualifikation von Kevin Lux. „Das hat unsere bescheidenen Wechselmöglichkeiten weiter reduziert“, beklagte Coach Robert Teichert, der aber lieber über die „guten Ansätze“ reden wollte, auf die er künftig aufbauen will.

Statistik

SG BBM Bietigheim: Edvardsson, Ebner – Haller 4, Rentschler 3, Dahlhaus 8, Schäfer 2/1, Schmidt 3, Gerdas 3, Barthe 1, Scholz 5, Döll 7, Emrich 1, Emanuel 1, Lohrbach.

HC Empor: Malitz, P. Porath – Meuser 6, Iliopoulos, Heil 6, Jaeger, Flödl 1, Höwt 1, Papadopoulos 13/5, Lux, Zemlin 1, Trupp 5, Konsel 2.

Siebenmeter: SG BBM 2/1, HCE 5/5.

Strafminuten: SG BBM 8, HCE 14 inklusive Disqualifikation Lux nach drei Zeitstrafen (46.).

Burkhard Ehlers

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