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Tennisverbands-Chef Klaus kandidiert für weitere Amtszeit

DTB-Boss Tennisverbands-Chef Klaus kandidiert für weitere Amtszeit

Mit der Verpflichtung von Boris Becker als neuen Chefberater für das deutsche Herren-Tennis gelang Verbandspräsident Ulrich Klaus zuletzt ein öffentlichkeitswirksamer Coup. Nun verkündet er seine Kandidatur für eine weitere Amtszeit - und bestreitet Finanz-Probleme im DTB.

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Möchte Chef des Tennisverbandes bleiben: DTB-Präsident Ulrich Klaus.

Quelle: Sebastian Gollnow

Hamburg. Amtsinhaber Ulrich Klaus tritt im November erneut zur Wahl als Präsident des Deutschen Tennis Bundes an. Das kündigte der 67-Jährige an.

„Das aktuelle Präsidium hat drei Jahre lang erfolgreiche Arbeit geleistet, deshalb steht der DTB heute so gut da wie seit sehr vielen Jahren nicht mehr“, sagte Klaus, betonte aber auch: „Allerdings gibt es auch Bereiche, in denen wir noch Handlungsbedarf haben. Deshalb wollen wir unseren gemeinsamen Weg des kontinuierlichen Aufschwungs weitere drei Jahre fortsetzen.“

Der ehemalige Lehrer und frühere rheinland-pfälzische Verbandschef wurde im November 2014 zum Nachfolger von Karl-Georg Altenburg gewählt und strebt bei der Mitgliederversammlung am 19. November in Wiesbaden eine zweite Amtszeit an. Zuletzt war es dem DTB gelungen, den dreimaligen Wimbledonsieger Boris Becker als Head of Men's Tennis und Verantwortlichen für den gesamten Herren-Bereich zu verpflichten.

Zudem wurde der langjährige Rechtsstreit mit der Spielerorganisation ATP um den Verlust des Masters-Status des Hamburger Rothenbaum-Turniers beigelegt. Die Lizenz vergab der DTB vor einigen Tagen an den Österreicher Peter-Michael Reichel und nicht mehr an den bisherigen Lizenzinhaber Michael Stich.

„Wir haben alle Angebote, die uns bis zur Deadline am 30. April vorlagen, detailliert analysiert und am Ende keine Entscheidung gegen Stich getroffen – sondern für das Angebot von Peter-Michael Reichel“, sagte Klaus in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Zu den regelmäßig auftauchenden Berichten über finanzielle Schwierigkeiten des Verbandes sagte er: „Der DTB ist wirtschaftlich gesund, wir sind nicht klamm. Wir haben entsprechende Liquidität, das steht völlig außer Frage.“ Als langfristige sportliche Ziele nannte Klaus, „in den Nationenwettbewerben (Fed Cup und Davis Cup) um die Titel zu kämpfen“.

dpa

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