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Teterow: 13000 Fans erleben einen packenden Grand Prix

Teterow Teterow: 13000 Fans erleben einen packenden Grand Prix

Der Australier Jason Doyle gewinnt den achten von elf Läufen der Speedway-WM / Martin Smolinski fährt ins Halbfinale / Greg Hancock behauptet Gesamtführung

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Tagessieger Jason Doyle (Mi.) – hier im Dreikampf mit Matej Zagar (l.) und Ersatzfahrer Tobias Kroner – gewann in der Bergring-Arena fünf seiner sieben Läufe. Fotos (3): Ralf Dreier

Teterow. Ein umjubelter Martin Smolinski aus Olching, ein überzeugender Sieger Jason Doyle aus Australien und ein erneut auftrumpfender Greg Hancock aus den USA – das waren am Sonnabend die Hauptdarsteller des Speedway-Grand-Prix-Laufs in der Teterower Bergring-Arena. Knapp 13000 begeisterte Zuschauer feierten die Weltelite des rasanten Bahnsports im achten von elf Läufen der Einzel-WM 2016, für den es von allen Seiten höchstes Lob gab.

OZ-Bild

Der Australier Jason Doyle gewinnt den achten von elf Läufen der Speedway-WM / Martin Smolinski fährt ins Halbfinale / Greg Hancock behauptet Gesamtführung

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„Ich kann jetzt schon sagen, dass das der beste WM-Lauf der gesamten Serie war“, diktierte Doyle der versammelten internationalen Fachpresse in den Block. „Dieses Publikum, diese Bahn – einfach klasse“, geriet der Australier ins Schwärmen. Die Macher um den Teterower Adolf „Adi“ Schlaak, der als sportlicher Leiter Verantwortung trug, und Rennchef Torsten Jürn, Vorsitzender des MC Güstrow, hatten wirklich alles getan, um die Rückkehr des Grand Prix auf deutschen Boden nach neun Jahren zu einem vollen Erfolg werden zu lassen.

Die 17 Fahrer des Abends zahlten es mit grandiosen Leistungen zurück. So ließ sich der 46-jährige Altmeister Greg Hancock – nach Smolinski der Liebling der Fans – von einem „Nuller“ in seinem ersten Lauf nicht beeindrucken. Fortan war der Gesamtführende hellwach, holte noch elf Zähler und gewann das erste Halbfinale. „Es war ein gutes Rennen, das für mich nicht ganz einfach war“, sagte der dreifache Einzelweltmeister und ließ im gleichen Atemzug durchblicken, dass sein Alter dabei keine Rolle spiele. Und der vierte Titel? „Ich habe Siegchancen, aber ich bin noch lange nicht durch. Auf jeden Fall befinde ich mich auf einem guten Weg“, so Hancock, der im Gesamtklassement fünf Punkte Vorsprung auf Doyle hat.

Auf einem guten Weg präsentierte sich auch Martin Smolinski. Der Bayer – 2014 bisher einziger deutscher Grand-Prix-Teilnehmer – startete in Teterow mit einem furiosen Laufsieg, musste dann aber eine Durststrecke überstehen, bevor er im letzten Vorlauf noch einmal auftrumpfte. Mit einem Sieg gegen den amtierenden Weltmeister Tai Woffinden (Großbritannien) und Ex-Champion Chris Holder (Australien) zog Smolinski in letzter Minute ins Halbfinale ein. Dort belegte er Platz drei. „Ich habe gezeigt, dass ich mich nicht verstecken muss“, freute sich der 30-Jährige, der sich für eine Dauerwildcard im kommenden Jahr empfahl.

Im Finale trafen Hancock und Doyle auf den Polen Bartosz Zmarzlik und – etwas überraschend – auf den Dänen Niels-Kristian Iversen. Der Australier zerlegte das Feld von hinten und kämpfte zuletzt Zmarzlik nieder. Damit stand Doyle im achten Grand-Prix-Lauf 2016 zum fünften Mal auf dem Podium (drei Siege). Dagegen verlor Titelverteidiger Woffinden in Teterow an Boden und hat jetzt 13 Punkte Rückstand auf den Führenden.

Für den Grand Prix 2017 qualifizieren sich nur die Top acht direkt – derzeit sind das Hancock, Doyle, Woffinden, Zmarzlik, Holder, Janowski, Pawlicki (beide Polen) und Lindbäck (Schweden). Die Chance, dass die Fans die Weltelite im kommenden Jahr erneut in Teterow erleben können, stehen gut. „Wir setzen alles daran, dass der Grand Prix keine Eintagsfliege bleibt“, versprach „Adi“ Schlaak.

Ergebnisse

Grand Prix Teterow: 1. Doyle (Australien) 17 Punkte (12+5), 2. Zmarzlik (Polen) 13 (9+4), 3. Hancock (USA) 15 (11+4). 4. Iversen (Dänemark) 11 (8+3), 5. Pawlicki (Polen) 11, 6. Woffinden (Großbritannien) 10, 7. Smolinski (Olching) 8 (7+1), 8. Holder (Australien) 8, 16. Kroner (Dohren) 2.

Stand (nach 8 von 11 Läufen): 1. Hancock 109 Punkte, 2. Doyle 104, 3. Woffinden 96, 4. Zmarzlik 88, 5. Holder 85, 6. Janowski 72, 7. Pawlicki (beide Polen) 71, 8. Lindbäck (Schweden) 70, 9. Pedersen (Dänemark) 62, 10. Lindgren (Schweden) 59, 17. Smolinski 8.

Letzte Rennen: Stockholm (24. September), Torun (1. Oktober), Melbourne (22. Oktober)

Burkhard Ehlers

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