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Torhüter Kominek setzt Empor Rostock Ultimatum

Rostock Torhüter Kominek setzt Empor Rostock Ultimatum

Der Torhüter bemüht sich seit Wochen um ein neues Angebot — ohne Ergebnis / Jetzt stehen die Zeichen auf Abschied

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Hofft bisher vergeblich auf ein neues Angebot des HC Empor: Torhüter Jan Kominek, der gern in Rostock bleiben würde.

Quelle: Sebastian Heger

Rostock. Jan Kominek war neben seinem tschechischen Landsmann Roman Becvar der Matchwinner, als der HC Empor am Freitagabend überraschend deutlich mit 23:19 beim VfL Bad Schwartau gewann und damit einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machte. Wie es für ihn weitergeht, weiß der Torhüter der Rostocker Zweitliga- Handballer aber trotz konstant guter Leistungen in den letzten Spielen noch nicht. „Ich würde unheimlich gern in Rostock bleiben, am liebsten meine Karriere hier beenden“, sagt der 34-Jährige, dessen Vertrag beim HCE nach vier Jahren Ende Juni ausläuft.

Seit zweieinhalb Monaten sucht der 34-Jährige deshalb das Gespräch mit den Empor-Verantwortlichen — bis heute ohne Ergebnis. Weder Vorstandschef Jens Gienapp noch Geschäftsführer Sven Thormann haben Kominek bisher ein neues Angebot für die kommende Spielzeit vorgelegt. Offizielle Begründung: Man wolle das Ergebnis des Lizenzierungsverfahrens abwarten. Bis Mittwoch müssen die Rostocker 80000 Euro nachschießen, um auch wirtschaftlich grünes Licht für die 2. Bundesliga zu bekommen.

Wie Jan Kominek — im Team neben Leistung für gute Laune zuständig — geht es auch allen anderen Empor-Profis, deren Kontrakte auslaufen. Zwar steht fest, dass Roman Becvar (nach Leipzig), Kenji Hövels und Marc Pechstein (nach Aue) den HCE verlassen, andere Leistungsträger wie Vyron Papadopoulos und Kapitän René Gruszka hängen in der Luft. Bislang gibt es lediglich ein Bekenntnis zu Kreisläufer Norman Flödl. „Wir wollen ihn unbedingt halten“, sagt Geschäftsführer Thormann. Doch auch in diesem Fall ist Eile geboten, denn die Zeit läuft davon. Die meisten Zweitligisten haben die Kaderplanung für die kommende Saison (fast) abgeschlossen. Nur bei Empor ist noch nichts passiert.

Jan Kominek hat dafür kein Verständnis. „Ich habe lange Zeit auf ein vernünftiges Angebot gehofft, jetzt bin ich nur noch enttäuscht“, sagt der 1,97-Meter-Mann, auf dessen Konto u.a. 70 Junioren-Länderspiele für Tschechien stehen. Verständlich, hat er doch mit Freundin Ria sein persönliches Glück in Rostock gefunden. Außerdem sagt er: „Rostock ist im Sommer unglaublich schön.“ Doch für Romantik ist im Leben eines Handball-Profis kein Platz. „Ich habe mich auf dem Markt umgeschaut und drei, vier Alternativen gefunden. Wenn von Empor in dieser Woche nichts kommt, werde ich gehen“, sagt Kominek. Er dürfte nicht der letzte Spieler sein.

Von Burkhard Ehlers

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