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Trainer, Ärzte und Sparringspartner aus MV reisen mit an den Zuckerhut

Trainer, Ärzte und Sparringspartner aus MV reisen mit an den Zuckerhut

Auch sie sind in Rio dabei, werden aber nur selten oder gar nicht bei den Sport-Übertragungen zu sehen sein: Trainer, Ärzte, Sparringspartner.

Auch sie sind in Rio dabei, werden aber nur selten oder gar nicht bei den Sport-Übertragungen zu sehen sein: Trainer, Ärzte, Sparringspartner. Rudercoach Meinhard Rahn (55) kümmert sich um seine Schützlinge Stephan Krüger und Marie-Louise Dräger vom ORC Rostock. Der aus Rostock stammende Segeltrainer Alexander Schlonski (36) macht die türkische Laser-Seglerin Cagla Dönertas fit für die Regatten. Ebenfalls eine Ausländerin betreut Dieter Kollark (71). Der Neubrandenburger Erfolgscoach, der Kugelstoßerin Astrid Kumbernuss 1996 zum Olympiasieg und ebenso wie Franka Dietzsch (Diskus) zu drei WM-Titeln führte, hat mit der Chinesin Lijia Gong eine Medaillenkandidatin im Kugelstoß-Rennen. Die deutsche Diskus-Goldhoffnung Robert Harting wird seit Ende 2013 vom Ex-Rostocker Torsten Schmidt (41) gecoacht. Als Mannschaftsärztin der deutschen Wasserspringer ist Dr. Sabine Krüger (66) in der brasilianischen Metropole im Einsatz. Die Medizinerin aus Rostock erlebt bereits ihre siebten Sommerspiele. Und auch Boxtalent Peter Kadiru (19) steigt in Rio in den Ring – der Schweriner ist allerdings nur Sparringspartner für die deutschen Boxer, die von Michael Timm (53) mitbetreut werden.

Für Rahn und die deutschen Ruderer begannen die Tage in Rio alles andere als entspannt. Kurz nach ihrer Ankunft wurden die ersten Ankömmlinge in ihrem Wohnblock im olympischen Dorf nachts um 3.30 Uhr von wiederholtem Feueralarm aus dem Schlaf gerissen – zum Glück nur eine Probe. Auf der Regattastrecke gab es dann so viel Wind, dass viele Ruderer unverrichteter Dinge wieder den 90-minütigen Rückweg antraten.

Für Meinhard Rahn ist Rio der dritte Olympia-Einsatz nach Barcelona 1992 und Peking 2008. Bisher landeten seine Schützlinge Michael Peter, Thomas Woddow und Steuermann Peter Thiede (’92) sowie Marie-Louise Dräger im leichten Zweier mit Berit Carow (’08) immer auf dem vierten Platz. Deshalb wünscht sich der Coach nichts sehnlicher als endlich mal Edelmetall.

Alexander Schlonski schaffte es zu seiner aktiven Zeit als Laser- und Starbootsegler nie zu Olympia. Nun wird sein Traum doch wahr: als Trainer der türkischen Laser-Seglerin Cagla Dönertas. Schlonski hatte die 25-Jährige aus Istanbul nach ihrer ersten verpatzten Qualifikations-Chance übernommen und noch nach Rio geführt. Als WM-Achte löste sie das begehrte Ticket – und damit auch ihr Coach. Der Sportwissenschaftler traut seinem Schützling einiges zu: „Wenn Träumen erlaubt ist, denke ich an eine Medaille. Realistisch ist ein Platz unter den besten zehn.“

OZ

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