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Turnerin Seitz gewinnt erstmals EM-Bronze am Stufenbarren

Dagulescu holt 10. EM-Titel Turnerin Seitz gewinnt erstmals EM-Bronze am Stufenbarren

Elisabeth Seitz hat sich erstmals bei der Turn-EM Bronze am Stufenbarren gesichert und die so knapp verpasste Rio-Medaille vergessen gemacht. Kim Bui turnte am gleichen Gerät auf den fünften Platz. Hoffnung gibt es auf den Finalstart von Tabea Alt.

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Elisabeth Seitz holte EM-Bronze am Stufenbarren.

Quelle: Lukas Schulze

Cluj-Napoca. In Rio das Edelmetall knapp verpasst, in Cluj-Napoca endlich auf dem Podest: Elisabeth Seitz hat bei den Turn-Europameisterschaften die ersehnte erste Medaille am Stufenbarren erkämpft.

Obwohl sie eine Verbindung weglassen musste und bei der Landung ein Schrittchen machte, reichte es für die Vorkampf-Beste in der mit 7000 Zuschauern voll besetzten Arena Polivalenta von Cluj-Napoca gemeinsam mit Mehrkampf-Europameisterin Elissa Downie aus Großbritannien zur Bronzemedaille (14,133 Punkte).

„Ich bin überglücklich, dass es hier gereicht hat, auch wenn das heute sicher nicht meine beste Übung war“, sagte die 23-jährige Stuttgarterin, als sie die erste EM-Medaille für die Deutschen an diesem Gerat seit sechs Jahren erkämpft hatte.

Damals hatte in Berlin Kim Bui gleichfalls Bronze gewonnen. In Rumänien belegte Bui, die am Vortag schon Fünfte im Mehrkampf geworden war, den fünften Rang (13,900) am Barren. Der Sieg ging erstmals in der EM-Geschichte an Belgien. Nina Derwael gewann nach einem perfekten Auftritt mit 14,633 Punkten vor der Russin Jelena Jeremina (14,300).

„Großes Kompliment an Eli. Sie ist erst im Februar in das Training eingestiegen und hat von mir keinen Freifahrtschein zur EM bekommen, weil drei weiter Turnerinnen auch die EM-Kriterien erfüllt hatten. Es war ein harter Weg für sie“, lobte Cheftrainerin Ulla Koch.

Gute Nachrichten konnte sie auch von Tabea Alt verkünden, die am Vortag wegen Magen-Darm-Problemen auf ihre Medaillenchance im Mehrkampf-Finale verzichten musste. „Es geht ihr besser. Sie hat wieder ganz normal gegessen und auch trainieren können. Wir werden am Sonntag im Einturnen für das Balken-Finale entscheiden, ob ihre Kräfte reichen“, sagte Koch.

Sie ist stolz, dass Deutschland als einzige Nation vier Olympia-Turnerinnen an den EM-Start gebracht hat. „Aber es war auch klar, dass einige sich nach Olympia um berufliche Dinge kümmern mussten. Da haben sie bei uns freie Hand“, ergänzte Koch. Elisabeth Seitz hatte nach ihrer Fußoperation ein mehrwöchiges Praktikum beim Südwestrundfunk SWR absolviert. „Ich hätte kaum gedacht, dass die Form für die EM reicht“, sagte sie. Umso zufriedener sei sie nun mit Bronze. „Vielleicht ist das erst der Anfang. Das beste Beispiel ist Fabian Hambüchen, der hat auch nie aufgegeben“, meinte Seitz.

Gefeierter Held des Tages war der rumänische Rekord-Turner Marian Dragulescu. Er gewann seinen zehnten Titel und damit seine insgesamt 17. Medaille (10/5/2) bei Europameisterschaften. Der 36-Jährige setzte sich mit 14,500 Punkten am Boden durch. Am Pauschenpferd verhinderte der Russe David Beljawski (15,10) den siebten EM-Titel des Ungarn Krisztian Berki, der Silber gewann (14,90). An den Ringen dominierte Olympiasieger Eleftherios Petrounias aus Griechenland.

dpa

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