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Unglaublich hohe Fehlerquote: Empor verliert gegen Essen

Rostock Unglaublich hohe Fehlerquote: Empor verliert gegen Essen

Beim 20:22 leisten beide Teams in der Offensive einen Offenbarungseid / Regisseur Roman Becvar fehlt den Rostockern / HCE-Kapitän René Gruszka: Wir waren müde

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Er war gestern bester Rostocker: Norman Flödl. Der Kreisläufer erzielte fünf Treffer.

Quelle: Sebastian Heger

Rostock. Nach 55 schwachen Minuten wurde es am Ende wenigstens noch einmal spannend: Der HC Empor glich gegen TuSEM Essen nach langer Durststrecke — sprich: Rückstand — zum 18:18 aus. Doch am Ende blieb das Happy End für die Rostocker Zweitliga-Handballer aus. Im wichtigen Kellerduell verpassten die Schützlinge von Trainer Aaron Ziercke gestern einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt, haben aber nach wie vor drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang (TuS Ferndorf).

Die Partie gegen die Gäste aus dem Ruhrgebiet hatte eigentlich keinen Sieger verdient, denn beide Seiten lieferten in der Offensive einen Offenbarungseid. Es mangelte schlicht an Zweitliga-Tauglichkeit. Unzählige Fehlwürfe und Abspielfehler ließen nicht einmal ansatzweise einen Spielfluss aufkommen. „Wir haben eine gute 6:0-Abwehr gespielt, aber vorn niemals den notwendigen Druck entwickelt“, klagte Ziercke. Und: „Wir waren ohne Grund viel zu nervös.“

Das galt auf Rostocker Seite zum wiederholten Male vor allem für Marc Pechstein. Der 24-Jährige mit Gardemaßen, der nach der Saison zum EHV Aue wechselt (die OZ berichtete), stand sich erneut selbst im Weg. Auch wenn Pechstein in der Abwehr einen wichtigen Part spielt — ein Tor bei acht Versuchen und sieben Abspielfehler sind schlicht unterirdisch. Dass einige Empor-Fans nach dem Abpfiff meinten, ihren Frust an dem 1,98-Meter-Mann auslassen zu müssen, geht bei aller Enttäuschung nicht.

Einen selbstkritischen Blick richtete Julius Heil auf die Begegnung. „Wir haben gut begonnen, waren dann aber selbst schuld, dass es in die andere Richtung ging. Wir müssen die Fehler bei uns suchen“, sagte der 19-Jährige, der mit seinen vier Treffern in der Schlussviertelstunde zu den wenigen Lichtblicken auf dem Feld gehörte. Gute Noten verdienten sich darüber hinaus auf Rostocker Seite nur noch der überragende Norman Flödl, Torhüter Jan Kominek und der vorbildlich rackernde Florian Zemlin.

Von einer „Abwehrschlacht“ sprach René Gruszka hinterher. „Leider haben die Essener zwei Tore mehr gemacht als wir.“ Der Empor-Kapitän sagte aber auch: „Wir waren müde, konnten kein hohes Tempo gehen. Man kann halt nicht immer tollen Handball von uns erwarten.“ Es spricht für die Rostocker, dass sie die Ursachen der Niederlage nicht im Fehlen von Roman Becvar suchten. Der Regisseur hatte sich in Minden eine Fußprellung zugezogen, will aber am Freitag beim VfL Bad Schwartau wieder auflaufen.

Ob Kenji Hövels in Lübeck auch dabei sein kann, ist ungewiss. Der Becvar-Ersatz, der beim 21:29 in Minden wegen seiner muskulären Probleme fehlte, quälte sich über die 60 Minuten. Es wäre bitter für Empor, wenn der dünne Kader am Ende nicht ausreicht. Die Spieler wollen davon nichts hören: „Wir holen die Punkte in Bad Schwartau“, kündigte Kevin Lux an.

Statistik

HC Empor Rostock: Kominek, Malitz — Meuser, Hövels 3, Dethloff 1, Heil 4, Gruszka 3/1, Flödl 5, Papadopoulos 1, Lux, Zemlin 2, Pechstein 1, J. Porath, Zboril.

TuSEM Essen: Bliß, Heissenberg — Beyer 5/1, Ellwanger, Keller 2, Hegemann 5, Predragovic 1/1, Tovornik 1, Ridder, Trodler 1, Mürköster 3, Pöhle 4.

Siebenmeter: Empor 1/1, Essen 3/2.

Strafminuten: Empor10, Essen 4.

Zuschauer: 1562.

Spielfilm: 4:1 (6.), 5:8 (22.), 6:8 (24.), 8:9 — 10:9 (35.), 11:11 (40.), 13:17 (48.), 18:18 (55.), 20:22.

Von Burkhard Ehlers

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