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Viele individuelle Fehler: Empor diesmal chancenlos

Nürnberg/Rostock Viele individuelle Fehler: Empor diesmal chancenlos

Rostocker Handball-Zweitligist unterliegt bei der DJK Rimpar mit 26:32

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War ob der vielen Fehler seiner Mannschaft beim 26:32 ab und an verzweifelt: Empor-Trainer Robert Teichert.

Quelle: Foto2press/frank Scheuring

Nürnberg/Rostock. Drei Tage nach dem 28:26-Heimsieg gegen den ASV Hamm-Westfalen ist Handball-Zweitligist HC Empor an einer weiteren Überraschung deutlich vorbeigeschrammt. Die Rostocker unterlagen am Sonnabend vor 1289 Zuschauern in der Nürnberger s.Oliver Arena bei den Wölfen der DJK Rimpar deutlich mit 26:32 (12:17) und hängen damit vorerst auf den Abstiegsplätzen fest.

„In der Summe haben wir vorn und hinten zu viele individuelle Fehler gemacht“, brachte Empor-Coach Robert Teichert das Dilemma auf den Punkt. Seiner jungen Mannschaft war zwar kämpferisch erneut kein Vorwurf zu machen, aber die Unzulänglichkeiten brachen der Truppe gegen einen eingespielten Gegner das Genick. Das begann im Tor, in dem Paul Porath nicht an die Topleistung der Partie gegen Hamm anknüpfen konnte. Auch die Einwechslung von Tobias Malitz änderte nichts, so dass DJK-Schlussmann Max Brustmann seine Gegenüber mit 18 Paraden klar ausstach.

Die Abwehr der Gäste bekam vor allem Wölfe-Regisseur Patrick Schmidt, der für seine elf Treffer nur zwölf Versuche benötigte, nicht in den Griff. Auf der Gegenseite blieb Matej Konsel blass. Seine einfachen Tore aus dem Rückraum fehlten Empor diesmal. „Es mangelte ihm an Durchschlagskraft, das kann er viel besser“, sagte Teichert, der den 24-jährigen Tschechen aber keineswegs allein für die Niederlage verantwortlich machen wollte. Vielmehr stellte der Trainer fest: „Wir haben im Angriff insgesamt keine Lösungen gefunden.“

So lagen die Ostseestädter schnell mit 0:4 (6. Minute) hinten, wenig später musste Teichert die erste Auszeit nehmen. Danach lief es besser – bis zum 11:9 (22.) für die Einheimischen hielt Empor mit.

Doch in den verbleibenden acht Minuten bis zur Pause kassierte der HCE drei Zeitstrafen (Flödl, Papadopoulos, Konsel), was die Hausherren zur vorentscheidenden 17:12-Halbzeitführung nutzten.

Als dann Vyron Papadopoulos – mit acht Toren einmal mehr bester Empor-Werfer – Sekunden nach dem Wiederanpfiff mit einem Siebenmeter am kurzzeitig eingewechselten DJK-Torhüter Andreas Wieser scheiterte, war es endgültig um die Gäste, die in der 47. Minute erstmals mit zehn Toren ins Hintertreffen gerieten (17:27), geschehen. Es spricht für die Moral der Rostocker, dass sie sich nicht aufgaben, sondern bis zum Abpfiff auf sechs Tore verkürzten.

Mit der zweiten Auswärtsniederlage der jungen Saison hat sich das Empor-Team für das nächste Heimspiel erneut unter Druck gesetzt. Am kommenden Sonntag gastiert der starke Aufsteiger SG Leutershausen – mit 5:3 Punkten in die Saison gestartet – in der Ospa Arena. „Da müssen wir es einfach besser machen, da ist die Mannschaft komplett in der Pflicht“, forderte Robert Teichert bereits in Nürnberg eine neuerliche Überraschung in eigener Halle.

Statistik

DJK Rimpar: Wieser, Brustmann 1 – Kraus, Schmitt, Schömig 4, Bötsch 3, Schäffer 2, Schmidt 11/6, Kaufmann 2, Siegler, Bauer 1, Brielmeier 1, Herth 4, Sauer 3.

HC Empor: Malitz, P. Porath – Meuser, Iliopoulos, Prüter, Jaeger 5, Flödl 1, Höwt 4/3, Papadopoulos 8/2, Lux 1, Zemlin 2, Trupp 4, Konsel 1.

Siebenmeter: DJK 6/6, Empor 6/5.

Strafminuten: DJK 8, Empor 8.

Burkhard Ehlers

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