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Viertes Remis in Folge: Hansa tritt auf der Stelle

SV Wehen Wiesbaden 1:1 FC Hansa Rostock Viertes Remis in Folge: Hansa tritt auf der Stelle

Die Rostocker kamen nach dem Blitz-Rückstand nur noch zum Ausgleich. Sie ließen viele Chancen liegen.

Wiesbaden. . Der FC Hansa lässt in der 3. Liga wieder Punkte liegen. Gestern Abend kamen die Rostocker beim SV Wehen Wiesbaden vor 3700 Zuschauern zu einem 1:1 (1:1). Es war bereits ihre vierte Partie in Folge mit diesem Ergebnis. Das schnelle Gegentor von Luca Schnellbacher (1.) machte Timo Gebhart Sekunden vor der Pause per Kopf wett.

Hansa-Trainer Christian Brand war enttäuscht. „Das Spiel hätten wir gewinnen müssen. Wir hatten vier, fünf hundertprozentige Chancen. Ich weiß gar nicht, in welchem Auswärtsspiel wir so viele Möglichkeiten hatten.“

Doch zunächst wurden die Rostocker kurz nach dem Anpfiff gleich geschockt. Nach einer Flanke von Manuel Schäffler vom rechten Flügel stieg Schnellbacher zum Kopfball hoch und versenkte die Kugel zur Überraschung von Marcel Schuhen ins Tor. Vorausgegangen war ein Ballverlust von Tommy Grupe, der anstelle von Hoffmann (verletzt) und Kofler (gesperrt) erstmals in dieser Saison in der Innenverteidigung zum Zuge kam.

Die Gäste berappelten sich aber relativ schnell. In der 10. Minute startete Andrist auf dem rechten Flügel und brachte die Kugel maßgenau in die Mitte zu Stefan Wannenwetsch. Dessen Kopfball konnte Wiesbadens Torhüter Max Reule gerade so aus dem Dreiangel fischen. Der 22-Jährige musste für Stammkeeper Markus Kolke zwischen die Pfosten, der sich im Training eine Meniskusverletzung zugezogen hatte. Mit Ex-Hanseat David Blacha (muskuläre Probleme) und Vladimir Kovac (Mittelohrentzündung) mussten die Gastgeber zwei weitere Ausfälle verkraften.

Das gelang ihnen aber zunächst gut. Die Hanseaten kombinierten sich zwar ein ums andere Mal in die Wiesbadener Hälfte, fanden aber keine Lücke zum Abschluss. 7:0 Ecken in der ersten Halbzeit brachten kaum echte Gefahr. Im Gegenteil: Bei Wiesbadens schnellen Kontern sahen die Rostocker mitunter nicht gut aus.

Nach einer halben Stunde wurde es turbulent. Dennis Erdmann, der im Zweikampf mit Marc Lorenz vom Stollen seines Gegenspielers im Gesicht getroffen wurde, musste mit blutigem Gesicht vom Feld. Der 26-Jährige wurde mit Verdacht auf Jochbein in die Klinik gefahren. Dadurch kam Christian Dorda zu seinem Saisondebüt, Michael Gardawski rückte auf die Erdmann-Position im defensiven Mittelfeld.

Danach geriet Schiedsrichter Steffen Brütting in den Mittelpunkt. Der Referee ließ gleich zweimal weiterspielen, obwohl verletzte Spieler auf dem Platz lagen. Schnellbacher hätte die Gelegenheit bei einem Aus von Henn fast zu seinem zweiten Tor genutzt, traf jedoch den Außenpfosten (42.).

Was die Gastgeber in der ersten Minute der ersten Halbzeit schaffte, gelang Hansa in der letzten: Den besten Angriff der Rostocker über Gardawski und Andrist schloss Timo Gebhart mit einem wuchtigen Kopfball aus sieben Metern mit dem Ausgleich ab. Mit nun ebenfalls vier Saisontoren zog der erneut starke Offensivmann mit Andrist gleich.

In der zweiten Halbzeit hatte Hansa mehrere Großchancen. Andrist schoss Torhüter Reule freistehend ins Gesicht (55.), Platje verfehlte das Ziel (57.) und Wannenwetsch scheiterte am etatmäßigen Ersatzkeeper (63.). Die Rostocker gerieten danach zwar etwas unter Druck, hatten aber auch immer wieder gute Konterchancen. Die letzte verpasste Ziemer (90.).

Kai Rehberg

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