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Vorteil Schwerin: So schafft es der SSC heute ins Finale

Vorteil Schwerin: So schafft es der SSC heute ins Finale

Volleyball-Rekordmeister empfängt Stuttgart zum entscheidenden Halbfinal-Duell / Die OZ zählt Stärken und Schwächen beider Teams auf

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Er schwört sein Team auf das dritte und entscheidende Spiel gegen Stuttgart ein: SSC-Trainer Felix Koslowski (Mitte).

Quelle: Tom Bloch

Schwerin Eigentlich wollten die Volleyballerinnen vom Schweriner SC den Einzug ins Finale der deutschen Meisterschaft schon im Auswärtsspiel bei Allianz MTV Stuttgart am vergangenen Sonnabend klarmachen. Doch statt des erhofften Sieges setzte es eine schmerzhafte 0:3 (17:25, 20:25, 21:25)-Niederlage. Vor dem dritten und entscheidenden Halbfinale heute Abend (19.00 Uhr, Palmberg-Arena) analysiert die OSTSEE-ZEITUNG Stärken und Schwächen beider Mannschaften und sagt, welches Team die besseren Chancen besitzt, am kommenden Sonnabend beim Dresdner SC das erste von bis zu fünf Endspielen zu bestreiten:

Wenn die Halle voll ist und uns die Fans antreiben, sind das vielleicht die entscheidenden zehn Prozent, die wir brauchen.“SSC-Spielerin

Denise Hanke (26)

Schweriner SC: Die Mannschaft von Felix Koslowski hat sich im Verlauf der Bundesliga-Saison gefestigt und deutlich verbessert. Wenn der Trainer sein Team an dessen Fähigkeiten erinnern will, sollte er noch mal den ersten Satz des ersten Halbfinal-Duells gegen die Stuttgarterinnen zeigen. Mit unglaublichem Selbstbewusstsein und einer Demonstration der Stärke ließen die Mecklenburgerinnen den Schwäbinnen keine Chance.

Der SSC kann auf seine Heimstärke bauen. In dieser Saison gewann die Truppe 20 ihrer 24 Vorrunden-Spiele. Daheim gab es lediglich eine Niederlage gegen Aurubis Hamburg (2:3). Gegen Stuttgart hat der SSC in der Liga-Vorrunde daheim und auswärts jeweils mit 3:1 gewonnen.

Motivierend wirken sich auch Ehrgeiz und Titelhunger der Gastgeberinnen aus: Nach drei Jahren ohne Titel will der zehnfache deutsche Meister und fünffache Pokalsieger endlich wieder einen großen Erfolg bejubeln. 2013 gelang das letzte Double aus Meisterschaft und Pokalsieg.

Selbstvertrauen haben sich die Schwerinerinnen zudem bei ihren internationalen Aufgaben geholt. Nach Siegen in Serie war erst im Halbfinale gegen die Millionentruppe von Galatasaray Istanbul Endstation. Damit waren sie das deutsche Team, das es am weitesten gebracht hat.

Die Niederlage in Stuttgart vom Sonnabend war deutlich und unerklärlich. Vielleicht dominierte beim SSC der Gedanke, dass eine Niederlage nicht das Meisterschafts-Aus bedeutet. Solch einen Aussetzer darf sich Schwerin nicht noch einmal erlauben.

Der am Ende vielleicht ausschlaggebende Vorteil könnte das Schweriner Publikum sein. „Wenn die Halle voll ist und uns die Fans antreiben, sind das vielleicht die entscheidenden zehn Prozent, die wir brauchen“, meint die 150-fache Schweriner Nationalspielerin Denise Hanke, die vor dem Spiel gegen Stuttgart kein Muffensausen spürt.

Allianz MTV Stuttgart: Nach der Meisterschafts-Vorrunde belegte die Mannschaft des spanischen Trainers Guillermo Naranjo Hernandez Platz 3 hinter dem SSC. Nach den Verletzungen der Topscorerin Renata Sandor, ihres Ersatzes Mari Aase Hole und jüngst von Joker Jelena Wlk hatte das Team immer wieder die Rolle des Außenseiters. Dennoch gelangen regelmäßig überzeugende Auftritte — auch gegen den SSC, der aus dem Pokal geworfen wurde. Selbst Meisterschaftsfavorit Dresdner SC musste sich Stuttgart in der Liga mit 0:3 beugen. Im Pokalfinale unterlag der MTV hingegen den starken Sächsinnen knapp.

Beim Stuttgarter Halbfinal-Erfolg gegen den SSC präsentierte sich vor allem die tschechische Außenangreiferin Michaela Mlejnková mit 15 Punkten (darunter 10 Punkte durch Aufschläge) ganz stark. Die Schmach der Pleite in Schwerin wurde durch den 3:0- Heimerfolg wettgemacht. Ob er den nötigen Schub für einen Sieg in Schwerin bringt? Auf alle Fälle wird es ein hart umkämpftes Entscheidungsspiel.

Fazit: Vieles wie Leistungsdaten und Saisonverlauf spricht für den SSC. Die Tagesform und die besseren Nerven könnten heute Abend entscheidend sein. Ganz wichtig ist der Heimvorteil der Schwerinerinnen. Die Fans wollen ihren SSC auf einer Welle der Begeisterung ins Finale tragen.

• Livestream im Internet:

sportdeutschland.tv

Von Christian Lüsch

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