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Wahnsinn! Empor stürmt an die Spitze

Rostock Wahnsinn! Empor stürmt an die Spitze

Die Rostocker Handballer bezwingen DHK Flensborg mit 27:25 / Kreisläufer Lux sieht Rot

Rostock. Noch 78 Sekunden. Empor führt 25:24. Julius Porath geht zum Siebenmeterpunkt, nimmt Maß und verwandelt – 26:24. Als im Gegenzug Rostocks Torhüter Leon Mehler pariert, gibt’s kein Halten mehr. Die Spieler jubeln und werden von den Zuschauern mit stehenden Ovationen gefeiert. Und der Wahnsinn ist noch nicht vorbei. André Meuser trifft zum 27:24 – der Traumstart ist perfekt.

Rostocks Drittliga-Handballer haben mit dem 27:25 (13:13) über DHK Flensborg den dritten Sieg gefeiert und – zumindest für eine Nacht – die Tabellenführung übernommen. „Das ist ein überragendes Gefühl“, jubelte Kevin Lux sichtlich erleichtert.Für Trainer Till Wiechers war es „der totale Wahnsinn. Ich bin so stolz auf meine Mannschaft. Das ist richtig geil.“

Die 700 Zuschauer in der Ospa-Arena sahen eine kampfbetonte, spannende erste Halbzeit mit vielen Facetten. Schön herausgespielte Tore, spektakuläre Paraden, taktische Finessen und hart geführte Zweikämpfe prägten das Duell, das nach einigen Startschwierigkeiten zusehends attraktiver wurde.

Die Torhüter Thore Jöhnck (erste Halbzeit) und Leon Mehler parierten mehrfach glänzend. Julius Porath präsentierte sich nervenstark vom Siebenmeterpunkt. André Meuser strahlte permanent Torgefahr aus. Robin Breitenfeldt, der mit dem Treffer zum 11:9 (25.) für die erste Zwei-Tore-Führung sorgte, überzeugte mit schnellen Antritten und Übersicht. Linksaußen Michael Höwt erwies sich als treffsicher. Nur die Rote Karte von Lux passte nicht ins Bild. „Ich war extrem wütend. Das war niemals Rot. Ich habe nur den Ball berührt“, meinte der Kreisläufer.

Von der Tribüne aus musste Lux mitansehen, wie sein Team nach der Pause mit 13:15 in Rückstand geriet. Doch Empor kämpfte sich zurück – 16:16 durch Höwt. Trainer Wiechers wechselte nun ständig den Torhüter zu Gunsten eines siebten Feldspielers. Ein geniales, aber riskantes System. Zwei Fehler, zwei Flensborger Fernwürfe ins verwaiste Tor und schon stand es 17:19 (43.).

Doch die Gastgeber schlugen zurück. Mit dem Treffer zum 21:20 (50.) läutete Breitenfeldt die packende Schlussphase ein, in der Empor glücklich, aber verdient das bessere Ende für sich behielt.

Empor: Jöhnck, Mehler – Goldschmidt, Meuser 6, Witte, Iliopoulos, Schramm 2, Höwt 6, Zboril 1, Lux, Breitenfeldt 3, J. Porath 9/6..

Flensborg: Weidner, Basenau – Zakrzewski 4, Jessen 2, Ganzel-Petersen 1/1, Brüne 4, Worm2, Wickert- Grossmann 1, Jochimsen 1, Timm 6/4, Ejmar 1, Johannsen 1, Desler 2, Tölle.

Siebenmeter: Empor 6/6, Flensborg 6/5. Strafminuten: Empor 4 plus Rot gegen Lux (30.), Flensborg keine.

Tabellenspitze: 1. Empor 6:0 Punkte, 2. Braunschweig 5:1, 3. HSV Hamburg 4:0, 7. Flensborg 4:4, 9. SV Mecklenburg Schwerin 2:2.

Stefan Ehlers

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