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Wasserspringer-Trainerin verfolgt Spiele diesmal daheim

Rostock Wasserspringer-Trainerin verfolgt Spiele diesmal daheim

Monika Dietrich war in der Vergangenheit oft als Kampfrichterin, Betreuerin oder TV-Kommentatorin live dabei

Rostock. Um die Termine der Wasserspringer bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zu nennen, muss Monika Dietrich in keinen Kalender schauen: „Die Synchronspringer sind von Sonntag bis Mittwoch dran, die Einzelspringer vom 12. bis 18. August“, sagt die Rostockerin und fügt hinzu: „Nur, wenn ich tot bin, werde ich das verpassen.“ Dietrich ist seit Jahrzehnten mit dem Wasserspringen so eng verbunden wie nur ganz wenige in Deutschland. Seit 1977 ist sie als Trainerin in Rostock aktiv. Sie hat Spitzenathleten wie Annika Walter, Dörte Lindner, Stefan Ahrens, Frank Sander und Christian Löffler zu internationalen Erfolgen geführt. Die 62-Jährige war in den zurückliegenden Jahren eigentlich immer bei den Olympischen Spielen dabei – entweder als Trainerin der Rostocker Athleten, als Kampfrichterin oder als TV-Kommentatorin von Paris aus für Eurosport.

 

OZ-Bild

Monika Dietrich, Wasserspringer-Trainerin in Rostock

Quelle: Dietmar Lilienthal

„Nur, wenn ich tot bin, werde ich das verpassen.“

Wasserspringer-Trainerin Monika Dietrich (62) vom Bundesleistungszentrum Rostock

„Ich war zwar als Kampfrichterin bei der Olympia-Generalprobe in Rio noch dabei. Für die Spiele selbst bin ich aber leider nicht nominiert worden“, bedauert Dietrich. Deutschland ist nicht die einzige erfolgreiche Wasserspringernation, die bei den Spielen am Zuckerhut ohne Juroren bleibt. Der internationale Schwimmverband (Fina) hat auch keinen Vertreter Großbritanniens und Russlands nominiert. Offiziell heißt es, Europa sei bei Kampfrichtern überproportional vertreten, andere Kontinentalverbände kämen zu kurz.

Dietrich wird trotzdem verfolgen, was in Rio passiert und wie sich die deutschen Wasserspringer schlagen. Und obwohl auch diesmal kein Rostocker Wasserspringer beim größten Sportereignis der Welt dabei sein wird, bleibt sie zuversichtlich, dass bessere Zeiten kommen werden.

„Ich denke, der Bundesnachwuchsstützpunkt Rostock kommt aus dem Tal wieder raus. Wir haben mit Saskia Oettinghaus, Leo Bastian, Anna Shyrykhay hoffnungsvolle Talente und sind in den jüngeren Jahrgängen gut aufgestellt“, versichert die Bundesstützpunkttrainerin, die in den nächsten Tagen mit ihrem Mann zu einem Griechenland-Urlaub starten wird.

Bevor die Trainer- und Kampfrichter-Karriere der gebürtigen Sassnitzerin in drei Jahren, wenn sie 65 Jahre alt wird, endet, hat sie noch einiges vor.

„Bis dahin gibt es noch eine Reihe von Weltcups, Welt- und Europameisterschaften, für die ich mich mit guten Ergebnissen bei den Kampfrichtertests empfehlen möchte“, kündigt Monika Dietrich an.

Christian Lüsch

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