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Weltcupfinale ist für Ruderer letzter Härtetest vor Olympia

Rostock Weltcupfinale ist für Ruderer letzter Härtetest vor Olympia

Deutschland-Achter will Erfolgsserie in Poznan fortsetzen / Krüger und Hacker streben im Doppelzweier Podiumsplatz an / Rostockerin Dräger fällt nach Sturzpech aus

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Peilt Gold an: der Deutschland-Achter mit Steuermann Martin Sauer, Hannes Ocik, Richard Schmidt, Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Felix Drahotta, Andreas Kuffner, Malte Jakschik und Maximilian Munski (von links).

Quelle: Fotos: Imago/sven Simon, Public Address

Rostock. Hannes Ocik ist guter Dinge. „Einfach gewinnen, dann hat man den einfachsten Weg – auch in Rio“, sagt der Schlagmann des Deutschland-Achters. Für das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) kommt es beim Weltcupfinale in Poznan zum letzten Härtetest vor den Olympischen Spielen (5. bis 21. August). Das deutsche Flaggschiff trifft an diesem Wochenende auf Weltmeister Großbritannien, Gastgeber Polen, Neuseeland und Weißrussland. Weil nur fünf Großboote gemeldet sind, steht heute lediglich ein Bahnverteilungsrennen für den Endlauf am Sonntag auf dem Programm. Als Weltcup-Gesamtsieger stehen die Niederländer fest, die in Varese (in Abwesenheit des Deutschland- Achters) und in Luzern triumphierten. In Polen verzichten die „Oranjes“ ebenso auf einen Start wie die Amerikaner und Russen.

OZ-Bild

Deutschland-Achter will Erfolgsserie in Poznan fortsetzen / Krüger und Hacker streben im Doppelzweier Podiumsplatz an / Rostockerin Dräger fällt nach Sturzpech aus

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„Wir haben viel spezifischer darauf hingearbeitet als auf den Weltcup in Luzern und wollen zwei ordentliche Rennen fahren. Danach folgt ja eine extrem lange Zeit ohne Wettkampf“, meint der Schweriner Ocik (25), der vor allem die Briten und Polen als Hauptkonkurrenten im Kampf um den Sieg erwartet.

Der Maltasee in Poznan ist für die deutschen Ruder-Asse ein gutes Gewässer. 2009 holten Steuermann Martin Sauer (Berlin) und Richard Schmidt (Trier) aus dem heutigen Achter dort WM-Gold. Im Vorjahr wurde das Großboot mit Ocik und dem Rostocker Felix Drahotta Europameister. „Diese Erfolgsserie wollen wir fortsetzen“, bekräftigt Ocik, der von der Regattastrecke angetan ist: „Sie ist zwar windanfällig, aber trotzdem herrschen faire Bedingungen“.

Auch der Rostocker Stephan Krüger und Marcel Hacker (Magdeburg) peilen im Doppelzweier einen Spitzenplatz an. Die Vorzeichen scheinen günstig. Die Litauer haben nicht für das Weltcup-Finale gemeldet.

Hinter dem Start der kroatischen „Überflieger“ Valent und Martin Sinkovic steht ein Fragezeichen. „Sie sind zwar gemeldet, aber ich habe sie hier noch nicht gesehen. Ich glaube nicht, dass sie starten“, sagt Trainer Meinhard Rahn. „Wir wollen mit Neuseeland ins Geschäft kommen und uns Italien und Norwegen vom Leib halten“, lautet seine Marschroute.

Zum Zuschauen verurteilt ist Marie-Louise Dräger. Die Leichtgewichtsruderin aus Rostock stürzte zu Wochenbeginn im Kraftraum und zog sich dabei eine Verletzung am linken Ellbogen zu. Rahn: „Ich hoffe, dass sie nächste Woche im Trainingslager in Österreich wieder locker rudern kann.“

Da auch Ersatzfrau Anja Noske (Saarbrücken) mit einer Rippenblessur außer Gefecht ist, startet Drägers Zweierpartnerin Ronja Fini Sturm (Brandenburg) in Poznan im nicht-olympischen Einer.

Nach dem Weltcup in Poznan geht es für die deutschen RuderAsse für drei Wochen ins Trainingslager nach Österreich. Die Ocik und Co. machen sich in Völkermarkt fit, Krüger/Hacker und Dräger beziehen in Weißensee Quartier. Nach der Olympia-Einkleidung in Hannover steht ab dem 14. Juli dann der zweiwöchige Feinschliff in Ratzeburg an.

Stefan Ehlers

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