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Wie ein Tornado: Schweriner SC fegt Stuttgart weg

Wie ein Tornado: Schweriner SC fegt Stuttgart weg

Die Bundesliga-Volleyballerinnen feiern einen begeisternden Halbfinal-Auftakt um die Meisterschaft und gewinnen souverän mit 3:0

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Ariel Turner, Anja Brandt, Denise Hanke und Tabitha Love (v.l.) sowie Janine Völker (Nr. 13) und Lousi Ziegler (Nr.1) jubeln.

Quelle: Cornelius Kettler

Schwerin Das lief besser, als es sich die kühnsten Optimisten vorgestellt hatten: Die Volleyballerinnen vom Schweriner SC haben das erste Halbfinal-Duell gegen Allianz MTV Stuttgart am Sonnabend mit 3:0 (25:11, 25:23, 25:21) für sich entschieden. Damit hat die Mannschaft sich eine glänzende Ausgangsposition erarbeitet, um in das Finale um die deutsche Meisterschaft einzuziehen: Mit einem Sieg am kommenden Sonnabend beim zweiten Spiel in Stuttgart kann der SSC alles klarmachen.

Statistik

Schweriner SC: Hroncekova 7 Punkte, Geerties 10, Turner 5, Love 17, Hanke 3, Brandt 13.

Allianz MTV Stuttgart: Stoltenberg 5, Tomazela Pissinato 3, Nichol 3, Renkema 6, van Daelen 6, Lindow 5, Mlejnkova 9.

„Das war eine überragende Leistung. Wir haben so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir die Partie derart dominieren würden“, war SSC-Trainer Felix Koslowski über die Deutlichkeit des Erfolgs überrascht.

Die Gastgeberinnen legten vor 1850 Zuschauern — darunter prominente Gäste wie Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) und Landesfußballverbands-Geschäftsführer und Bundesliga-Schiedsrichter Bastian Dankert — im Express-Tempo los. Trainer, Spielerinnen und Fans waren sich einig: Der erste war der beste Satz, den der SSC in dieser Saison gezeigt hatte. Nahezu alles klappte perfekt, die Aufschläge kamen hart und platziert und setzten Stuttgart sofort unter Druck. Das Passspiel war an der Grenze zur Perfektion , die eigenen Ballannahmen extraklasse. Den Gästen blieb kaum Zeit, sich der Lage bewusst zu werden, so schnell und kompromisslos rauschte der Schwerin-Express über sie hinweg.

Nach nur 19 Minuten war der erste Satzgewinn perfekt, Stuttgarts Trainer und Spielerinnen waren geschockt. „Unsere Leistung war top. Wir sind selbstbewusst gestartet und haben das Niveau fast durchweg gehalten. Das war ein ganz wichtiger Etappensieg im Kampf um die Meisterschaft“, ordnete Anja Brandt den Erfolg ein. Allerdings geht die 26-Jährige, die als wertvollste Spielerin des Halbfinales ausgezeichnet wurde, nicht davon aus, dass das nächste Spiel gegen Stuttgart ähnlich verlaufen wird. „MTV wird sich vor eigenem Publikum ganz anders präsentieren“, ist die deutsche Auswahlspielerin überzeugt.

Nach ihrem Tornado-Triumph in nur 68 Minuten, der nie in Gefahr geriet, können die Schwerinerinnen aber relativ gelassen ins nächste Spiel gehen. Sollte Stuttgart gewinnen, kommt es zum Entscheidungsspiel, bei dem der SSC abermals vor seinen eigenen Fans in der Palmberg-Arena antreten darf. In dieser Form dürfte Schwerin aber keine Probleme haben, ins Endspiel zu stürmen.

SSC-Spielerin Denise Hanke meinte dazu: „Auch wenn wir gut waren, gibt es immer noch Dinge zu verbessern.“

Außerdem spielten: Dresdner SC — USC Münster 3:0 (26:24, 25:23, 25:15).

Von Christian Lüsch

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