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Wieder zu Hause: Deutsches Olympia-Team gefeiert

Frankfurt/Main Wieder zu Hause: Deutsches Olympia-Team gefeiert

Bundespräsident dankt Sportlern und mahnt: Medaillen nicht um jeden Preis!

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Ließen sich auf dem Frankfurter Römer feiern: die Kanuten Max Hoff, Ronald Rauhe und Sebastian Brendel (v.l.).

Quelle: Arne Dedert/dpa

Frankfurt/Main. . Auf dem Frankfurter Rathaus-Balkon standen die deutschen Sportler und schwenkten ihre schwarz-rot-goldenen Fähnchen. Unten auf dem Rathausplatz Römer jubelten ihnen tausende Zuschauer, Freunde und Verwandte zu. Mit einer bunten Willkommensfeier wurde die deutsche Mannschaft gestern nach ihrer Rückkehr aus Rio de Janeiro empfangen. Mitten in diesem Trubel stand Bundespräsident Joachim Gauck und vergaß bei aller Würdigung der Athleten nicht, auf die Schattenseiten des internationalen Spitzensports hinzuweisen.

„Ich möchte nicht Präsident eines Landes sein, das Medaillen um jeden Preis will. Das hatten wir schon einmal in Deutschland“, sagte das Staatsoberhaupt. „Wir wollen stolz auf das sein, was wir mit Fairness und mit eigenen Mitteln geschafft haben. Und das ist viel.“ Gaucks Rede war eine Anspielung auf das staatlich gelenkte Doping- System in Russland. Die eigenen Sportler bedachte der Bundespräsident mit warmen und auch bewegenden Worten: „Deutschland sagt euch heute Danke. Wir lernen von euch allen – nicht nur von den Medaillengewinnern !“

Die Athleten waren am Vormittag gelandet und mit Bussen in die Innenstadt gefahren worden. Der „Eiserne Steg“, die zentralste Brücke über den Main, wurde kurzerhand zum „Walk of Fame“, über den rund 300 Sportler, Trainer und Betreuer zum Römerberg wanderten. „Das war beeindruckend. Das hat man nicht so oft. Das ist ein schöner Abschluss, den wir alle zusammen einfach genießen“, sagte Hockey-Kapitän Moritz Fürste.

Die Feier war gewürzt mit Anekdoten aus dem Innenleben des Teams – etwa bei der Frage, wer denn seine Erfolge in Rio wie ausgiebig gefeiert hat. „Hockey war gestern auf Stube. Die haben einen Film gesehen. Das sagt doch alles“, sagte Torwart Silvio Heinevetter. Die Handballer selbst haben richtig Gas gegeben. Obwohl die Lufthansa-Sondermaschine nach der Landung in Frankfurt „noch ganz gut aussah“, wie Kapitän Uwe Gensheimer berichtete: „Da gibt es nicht viel zu reparieren.“

Die nachdenklichen Zwischentöne des Bundespräsidenten kamen trotz Partystimmung gut an. Gauck habe „genau die richtigen Worte gefunden. Dass wir für fairen Sport stehen und nicht bloß die Medaillen zählen“, sagte Kanu-Olympiasieger Max Hoff.

OZ

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