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Wochen der Wahrheit: Empor muss liefern

Wochen der Wahrheit: Empor muss liefern

Handballer wollen mit einem Sieg über Aufsteiger Konstanz Trendwende einleiten

Rostock. Die Situation ist skurril. Im vielleicht wichtigsten Spiel des Jahres sitzt Sven Thormann morgen wieder auf der Bank des Handball-Zweitligisten HC Empor Rostock. An der Seite von Trainer Robert Teichert wird der 34-Jährige alles dafür tun, um die Trendwende einzuleiten. Zugleich muss sich Thormann mit der Frage beschäftigen, wer im Falle eines weiteren Misserfolgs das Ruder herumreißen kann. Die Ansage von Klubchef Jens Gienapp vor dem Gastspiel beim VfL Bad Schwartau (23:30) war unmissverständlich: Vier Punkte aus den nächsten drei Spielen – ansonsten muss Teichert gehen.

„Wir befassen uns nicht mit möglichen Nachfolgern, weil wir davon ausgehen, dass wir die vier Punkte holen“, sagt Gienapp mit Blick auf die beiden Heimpartien am Sonntag (16.30 Uhr, Ospa-Arena) und eine Woche später gegen die HSG Nordhorn-Lingen. Ein Sieg gegen den starken Aufsteiger Konstanz, der aus seinen bisherigen fünf Auswärtsspielen 7:3 Punkte holte, „könnte das Signal für eine kleine Serie sein“, hofft Gienapp. „Wenn wir das Spiel ziehen, geht noch mehr.“

Für das Tabellenschlusslicht stehen bis zum Jahreswechsel acht Partien an – sechs davon vor heimischer Kulisse. Thormann: „Da wird sich zeigen, wo die Reise hingeht.“

Für den Geschäftsführer und Sportlichen Leiter war die Situation nach dem durch finanzielle Engpässe bedingten Umbruch mit acht Ab- und lediglich vier Neuzugängen sowie einem jungen Trainer vorhersehbar. „Zumindest wussten wir, dass es so laufen kann. Wir hätten statt mit vier auch mit null Punkten dastehen können, andererseits aber auch zwei oder vier Zähler mehr haben können, wenn ich an die Spiele gegen Emsdetten oder in Dessau denke.“

Der eingeschlagene Weg, vornehmlich auf Talente zu setzen, sei richtig. „Ich bin fest überzeugt, dass wir eine Mannschaft mit Perspektive haben“, erklärt Thormann.

Übrigens, Empors Saison-Auftaktgegner, der TV Neuhausen, war in der vergangenen Saison in einer vergleichbaren Situation – neu formierte Mannschaft, 6:18 Punkte, Abstiegsplatz. Der Verein hielt am Trainer fest und stand bereits zu Weihnachten auf einem Nichtabstiegsplatz. Auf eine ähnliche Trendwende hofft auch Thormann: „Mit zwei Siegen kann man die Abstiegsplätze ganz schnell wieder verlassen.“

Das Restprogramm des HC Empor

bis zum Jahreswechsel:

13.11.: HSG Konstanz (Heim/16.30)

20.11.: Nordhorn-Lingen (H)

26.11.: TuS Ferndorf (A)

 4.12.: EHV Aue (H/16.30)

10.12.: Wilhelmshavener HV (A)

18.12.: HG Saarlouis (H/16.30)

23.12.: TuS N-Lübbecke (H/19.30)

28.12.: DJK Rimpar Wölfe (H/19.30)

Tickets sind im OZ-Service-Center

Rostock erhältlich

Stefan Ehlers

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