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Wölfe kommen mit allen Stars

Wölfe kommen mit allen Stars

Der VfL Wolfsburg gastiert heute bei Hansa / Bundesligist reist aus den Schweizer Alpen an

Rostock/Wolfsburg Wenn der VfL Wolfsburg heute beim Fußball- Drittligisten FC Hansa Rostock antritt (18.00 Uhr, Ostseestadion), liegen sieben harte Tage hinter den Bundesliga-Profis. Sieben Tage, in denen die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison geschaffen werden sollten. Täglich mindestens eine Einheit sowie zwei Testspiele standen für den VfL im Trainingslager im schweizerischen Bad Ragaz auf dem Programm. Unschön waren die Verletzung von Gian-Luca Itter und die 1:2-Pleite beim FC Winterthur.

Der VfL reist heute direkt aus dem 5800-Einwohner-Ort an. „Für Rostock ist es der letzte Test vor dem Saisonstart“, weiß Trainer Andries Jonker. Am Sonnabend startet Hansa mit einem Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Lotte in die neue Spielzeit – und der Klub wird alles daransetzen, eine erfolgreiche Generalprobe hinzulegen. „Rostock möchte eine gute Leistung zeigen, um Vertrauen zu bekommen“, glaubt auch Jonker. Daher erwartet der 54-Jährige einen „hochmotivierten Gegner“. Doch das ist genau der Plan, den die Wolfsburger Verantwortlichen hatten – den Schwierigkeitsgrad der Gegner kontinuierlich zu erhöhen.

Die Philosophie von Jonker wurde schon in der Woche in den Schweizer Bergen deutlich. Schnelles Passspiel nach vorn, am besten über die Außenpositionen, von wo aus die Akteure dann den Stürmer im Zentrum bedienen. „Im taktischen Bereich haben wir erste Fortschritte gemacht“, lobt Jonker. Doch etwas anderes gefällt dem Niederländer noch besser: „Im physischen Bereich sind die Fortschritte ganz eindeutig. Das zeigen die Daten, die wir anhand von GPS- Signalen bekommen.“

Die Wölfe kommen mit allen Stars. Lediglich Maxi Arnold und Yannick Gerhardt sind nach der U-21-EM noch nicht mit dabei. Jeffrey Bruma konnte nach seiner Knie-OP Mitte März die Intensität leicht steigern, fehlt aber weiterhin. Die Verletzung des Innenverteidigers ist die Chance für Youngster Paul Jaeckel. „Er hat das gut gemacht, genau wie die anderen Jugendspieler“, sagt der Coach.

Überrascht von den Talenten hat ihn niemand. „Die Jungs, die wir dabei hatten, haben wir schon erlebt – außer Paul. Alle haben bestätigt, dass es richtig war, sie mitzunehmen“, lobt der VfL-Trainer.

Der Kader ist zwei Wochen nach dem Trainingsstart so weit wie lange nicht. Doch ein wenig soll sich in den kommenden Wochen noch tun. Sportdirektor Olaf Rebbe ist nach wie vor auf der Suche nach Verstärkung im rechten Mittelfeld. „Es geht darum, Durchschlagskraft für die Offensive zu bekommen“, betont der 39-Jährige: „Das hat uns vergangene Saison gefehlt. Das müssen wir verbessern.“

Dass die Wolfsburger nach zwei Wochen Vorbereitung noch nicht bundesligareif sind, hat vor allem das Spiel in Winterthur (1:2) gezeigt. Der Schweizer Zweitligist war griffiger, eingespielter und konsequenter vor dem Tor. Bis zur ersten Runde des DFB-Pokals (13. August bei Eintracht Norderstedt) bleiben Jonker und Co. aber noch vier Wochen Zeit. Und was Transfers angeht, gibt sich Sportdirektor Rebbe ganz ruhig: „Ich werde nicht nervös. Wir sind froh, in dieser Zusammenstellung schon zusammen zu sein.“

Wenn die neue Spielzeit startet, möchte Jonker vier Torhüter in seinem Team haben. Zudem soll jede Position doppelt besetzt sein. Einer, der den Klub noch verlassen könnte, ist Vieirinha. PAOK Saloniki soll am Portugiesen interessiert sein. Dass der Offensivmann in den drei Testspielen als Linksverteidiger eingesetzt worden war, habe nichts mit den Planungen des Vereins zu tun. „Vieirinha und ich kennen uns sehr gut“, sagt Jonker. „Er weiß genau, was ich von ihm halte. In den Testspielen musste ich aber schauen, wen ich hinten links spielen lasse, damit Gian-Luca Itter nicht durchspielen muss“, erklärt der Coach.

Liveticker ab 18.00 Uhr unter

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Marcel Westermann

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