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„Wollen mit der Abstiegszone nichts mehr zu tun haben“

Rostock „Wollen mit der Abstiegszone nichts mehr zu tun haben“

Flügelflitzer Quiring ist zuversichtlich, dass Hansa heute beim Tabellen-15. FSV Frankfurt nachlegen kann.

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Rostock. Vier neue Spieler hat Hansa in der Winterpause verpflichtet – Christopher Quiring ist nach dem Ausfall von Amaury Bischoff (Infekt) der Einzige von ihnen, der auch im fünften Spiel des Jahres in der Startelf steht. „Wenn wir von Anfang an Vollgas geben und den Gegner unter Druck setzen, werden wir auch FSV Frankfurt in den Griff bekommen“, sagt der schnelle Offensivmann vor dem heutigen Spiel beim Zweitligaabsteiger und fügt mit Blick auf den ersten Sieg des Jahres vor einer Woche hinzu: „Wir müssen das Spiel in Frankfurt genauso angehen wie gegen Halle. Dann bin ich optimistisch, dass wir es packen können.“

OZ-Bild

Flügelflitzer Quiring ist zuversichtlich, dass Hansa heute beim Tabellen-15. FSV Frankfurt nachlegen kann.

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Für meine Gemütslage als Trainer wäre es schön, wenn die Schwankungen nicht immer so groß wären.Christian Brand

Hansa-Trainer

Der Erfolg im Ostderby hat den Rostockern Aufwind gegeben, auch Quiring. Der 26-Jährige, der sein halbes Leben für Union Berlin spielte, bevor er im Winter nach Rostock wechselte, findet sich bei Hansa immer besser rein. „Ich weiß, dass mir noch nicht alles gelingt. Aber das wird von Spiel zu Spiel besser“, sagt der Berliner, der bei Zweitligist Union in der Hinrunde nur drei Mal für wenige Minuten zum Einsatz kam. „Ich muss erst noch richtig reinkommen, dafür brauche ich Spielpraxis. Der Rest kommt dann irgendwann von ganz alleine.“

Spielpraxis wird Christian Brand dem dynamischen Mittelfeldmann geben. Der Trainer ist von Quirings Qualitäten überzeugt. „Christopher ist auf einem guten Weg, er ist ein hervorragender Fußballer und ein feiner Charakter. Wir geben ihm die Zeit, die er braucht, um in der Mannschaft richtig anzukommen. Ich glaube, dass wir von ihm noch sehr viel erwarten können“, sagt der 44-Jährige, der den Rechtsfuß derzeit nicht auf seiner angestammten rechten Seite, sondern im linken Mittelfeld einsetzt – „weil er uns dort richtig gut weiterhelfen kann“. Das taktische Korsett zieht der Trainer bei dem zweitligaerfahrenen Profi (130 Spiele) nicht so eng: „Wenn ein Spieler das Kreativpotenzial hat wie Christoph, versuche ich ihm die Freiheiten zu geben, die er für sein Spiel braucht.“

Während der Auftritt im Frankfurter Stadtteil Bornheim für Christian Brand heute eine Premiere ist, hat Quiring in mehreren Zweitligaduellen schon Erfahrung gesammelt. „Wir haben uns mit Union beim FSV Frankfurt immer ein bisschen schwergetan“, sagt der nur 1,72 Meter große Berliner: „Aber jetzt ist es eine ganz andere Situation und eine neue Mannschaft.“ Quirings Blick geht nach vorn, und sein Ziel für das Rückspiel gegen die Hessen – das Duell in Rostock endete 1:1 – ist klar: „Die ersten 20 Minuten gegen Halle müssen unser Maßstab sein. Wir wollen nachlegen, damit wir mit der Abstiegszone nichts mehr zu tun haben.“

So könnten sie spielen:

FSV Frankfurt: Piston – Ochs, Barry, Schorsch, Combin-Ong – Stark, Streuer – Russ, Ornatelli, Salem - Kader.

Hansa: Schuhen - Ahlschwede, Henn, Hoffmann, Holthaus - Erdmann, Grupe – Andrist, Wannenwetsch, Quiring – Benyamina.

TV: Sa., 14.00 Uhr, NDR

Sönke Fröbe

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