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Zehnter Titel: Gold-Marie will Sturm im Boot

Köln Zehnter Titel: Gold-Marie will Sturm im Boot

Rostockerin Dräger glänzt bei Meisterschaften in Köln / Auch Krüger und Ocik auf Medaillenrängen

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Auf Goldkurs: Die Rostockerin Marie-Louise Dräger steuert ihrem zehnten Meistertitel entgegen.

Quelle: Detlev Seyb

Köln. Marie-Louise Dräger schreit im Ziel ihre Freude raus. Geschafft! Mit einer Galavorstellung sicherte sich die Leichtgewichtsruderin vom ORC Rostock ihren zehnten Meistertitel. „Ich wusste, wenn ich hier ein Ding raushaue, kann mir der Platz im Doppelzweier nicht mehr streitig gemacht werden. Das erleichtert extrem. Ich weiß jetzt, was am Ende der Saison ansteht und das ist Rio. Geil!“, jubelte die strahlende Siegerin, die sich auch nicht durch einen Infekt vom Erfolgskurs abbringen ließ.

Dräger fuhr gestern auf dem Fühlinger See in Köln ein einsames Rennen. Die 35-Jährige zog von Beginn an davon und baute ihre Führung stetig aus. Im Ziel hatte sie zwei Bootslängen Vorsprung auf die Brandenburgerin Ronja Fini Sturm, mit der sie im vergangenen Jahr die Olympia-Quali perfekt gemacht hat. „Dass Fini den Zweiten gemacht hat, freut mich fast noch mehr“, sagte Dräger, ehe sie ihrer alten und sicher auch neuen Bootspartnerin freudestrahlend um den Hals fiel: „Du kannst stolz sein auf dich, Mäuschen! Ich bin es!“, sagte sie. Dann tröstete die Rostockerin ihre ehemalige Bootspartnerin Anja Noske aus Saarbrücken, die Tränen der Enttäuschung vergoss. Für Noske ist Rio nach Rang drei in weite Ferne gerückt.

Für kommendes Wochenende ist in Köln ein nationaler Zweier-Ausscheid geplant. Nach den gestrigen Ergebnissen dürfte der Test hinfällig sein. Dräger/Sturm werden wohl bei der EM in Brandenburg in knapp drei Wochen die deutschen Farben vertreten.

Während Dräger ihre Goldmedaille entgegennahm, verausgabte sich ihr Vereinskamerad Stephan Krüger im Endspurt völlig. Der Rostocker hatte wacklige Beine, als er auf den Bootssteg kletterte. Zwei Helfer stützten ihn. Ein weiterer eilte mit einem Stuhl herbei. „Ich hatte kein Körnchen mehr, ich hab alles rausgefeuert“, meinte der Vorjahressieger, der diesmal mit Rang zwei hinter Überraschungssieger Philipp-Andre Syring (Magdeburg) glücklich war. Mit wem Krüger die Saison im Doppelzweier bestreiten wird, soll sich heute bei einer Trainertagung in Köln entscheiden. Krüger:

„Mein Trainer hat alle Argumente, von daher bin ich ganz entspannt.“

Gute Karten haben auch der Schweriner Hannes Ocik und der Ex-Rostocker Felix Drahotta (Leverkusen). Drahotta und der Berliner Anton Braun waren im Zweier ohne Steuermann nicht zu schlagen. Ocik und Maximilian Munski (Lübeck) dürften als Bronzemedaillengewinner ebenfalls ihren Platz im Achter gesichert haben.

„Wir sind glücklich, vieles ist aufgegangen“, bilanzierte Rostocks Stützpunkttrainer Meinhard Rahn, der auch mit den Talenten aus MV zufrieden war. In Abwesenheit der besten deutschen Frauen-Zweier triumphierte die Greifswalderin Leah Labudde zusammen mit Friederike Reißig (Mainz) vor Laura Prieß/Carolin Dold (ORC Rostock/Greifswalder RC Hilda). „Das sind die Hoffnungsträger für die Zukunft“, meinte Meinhard Rahn. Die Gegenwart gehört Ocik, Krüger und Dräger.

Von Stefan Ehlers

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