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Darauf muss man beim Großen Preis von Italien achten

Monza Darauf muss man beim Großen Preis von Italien achten

Die Tifosi wünschen sich nur eines: Die Nationalhymne für Ferrari nach dem Großen Preis von Italien. Die Chancen für Sebastian Vettel oder Kimi Räikkönen sind da.

Monza. Die Tifosi wünschen sich nur eines: Die Nationalhymne für Ferrari nach dem Großen Preis von Italien. Die Chancen für Sebastian Vettel oder Kimi Räikkönen sind da.

Aber die der beiden Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg sind deutlich größer. Die Silberpfeile werden sich wieder ein Startduell liefern, die beiden Ferrari-Fahrer dahinter auf die kleinsten Fehler lauern. Doch es gibt noch anderes, auf das es sich beim Europa-Finale der Formel 1 auf der ultraschnellen Strecke in Monza zu schauen lohnt.

ERSTE STARTREIHE: Diesmal kommt es wieder zum Startduell der Silberpfeile. Zum siebten Mal bei 14 Saisonrennen bilden die beiden Mercedes-Piloten die erste Reihe. Hamilton gewann 2014 und 2015 schon von der Pole aus. Trotz der Überholmöglichkeiten auf dem 5,793 Kilometer langen Kurs erwies sich die Startrang 1 seit 2000 als äußerst vorteilhaft: Nur dreimal gewann nicht der Pilot, der auf der Pole stand.

ZWEITE STARTREIHE: Ein bisschen wie in Spa-Francorchamps. Erneut bilden die Ferrari-Piloten Vettel und Räikkönen die zweite Startreihe. Nur dass diesmal Vettel Position drei inne hat und Räikkönen Platz vier. In der ersten Kurve in Belgien berührten sich die roten Autos der beiden. Das soll diesmal nicht passieren, wenn es in der erste Schikane nach der langen Beschleunigungsgeraden eng wird. „Du bist normalerweise schon ein bisschen extra-vorsichtig, wenn du gegen den Teamkollegen fährst“, sagte Vettel. Ihr beider Glück: Max Verstappen, der vor einer Woche von Platz zwei ins Rennen gegangen und maßgeblich an der Kurvenkollision der Ferraris beteiligt war, startet diesmal von Platz sieben.

DUELLE MIT VERSTAPPEN: Ein besonderes Auge werden dennoch viele auf Verstappen haben. Charlie Whiting gab ihm bereits eine freundliche Warnung mit auf den Weg. Der Rennleiter betonte am Samstag in Monza zwar noch mal, dass Verstappen in Spa mit seiner aggressiven Weise nicht gegen Regeln verstoßen hatte. Für Argwohn unter einigen Fahrern hatte er dennoch gesorgt. Verstappen sagt, dass er deswegen seinen kompromisslosen Fahrstil nicht ändern werde. Zieht er das genauso durch?

ABSCHIED AUS EUROPA: Es wird das letzte Formel-1-Rennen von Felipe Massa auf europäischem Boden sein. Der 35-Jährige kündigte in Monza seinen Rücktritt zum Jahresende an. Nach 250 Grand Prix will Massa aufhören. Das Rennen in Italien wird bei seiner Abschiedstournee ein ganz besonderes sein: Acht Jahre fuhr der jetzige Williams-Pilot für Ferrari. Zudem wird auch Jenson Button 2017 nicht mehr im Starterfeld bei der nächsten Italien-Auflage vertreten sein. Der 36-jährige Brite, Weltmeister 2009, wird eine Auszeit nehmen und McLaren nur noch als Entwicklungs- und Reservepilot zur Verfügung stehen.

DIE SIEGEREHRUNG: Über der Boxeneinfahrt erhebt sich das Podium. Der Sieger schwebt nahezu über den Massen, die nach Ende des Rennens auf die Start- und Zielgeraden des Autodromo Nationale di Monza stürzen. 18 Mal durften die Tifosi bislang auch einen Ferrari-Sieg bejubeln. Mehr geht für einen Piloten der Scuderia kaum - mit Ausnahme des WM-Titels natürlich. Deswegen sagt auch Vettel: „Ein Traum würde wahr, in Rot zu gewinnen.“

dpa

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Rasanter geht es nicht. Der Große Preis von Italien verspricht packende Duelle. Zum Beispiel wieder das von Verfolger Rosberg und Spitzenreiter Hamilton. Aber auch das von Verstappen gegen vermutlich alle Tifosi.

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