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Rosberg zur Vertragslage: „Es gibt nichts zu vermelden“

Hockenheim Rosberg zur Vertragslage: „Es gibt nichts zu vermelden“

Für Nico Rosberg läuft es in dieser Formel-1-Saison bislang bestens. Mit fünf Siegen führt der Mercedes-Pilot die WM vor seinem Teamrivalen Lewis Hamilton an. Und am Sonntag steht der Österreich-Grand-Prix an. Dort hat er schon zweimal gewonnen.

Hockenheim. Im Rennen kann es Nico Rosberg im Silberpfeil nie schnell genug gehen. Aber bei seiner Vertragsverlängerung mit Mercedes lässt sich der Formel-1-Star Zeit.

„Es gibt nichts zu vermelden“, verneinte der Spitzenreiter der Fahrer-WM beim „Media Day“ auf dem Hockenheimring Meldungen, für die nächsten zwei Jahre sei bereits alles fix. „Es hat sich nichts verändert. Es herrscht kein Zeitdruck.“

Rosbergs Vertrag endet nach dieser Saison. Dass der zweimalige WM-Zweite Mercedes nach sieben Jahren verlässt, ist angesichts der Dominanz des Teams indes äußerst unwahrscheinlich, auch wenn es zuletzt Spekulationen über einen Wechsel zu Ferrari mit dem viermaligen Champion Sebastian Vettel gegeben hatte. Rosberg stellte klar, dass er seine Zukunft bei Mercedes sieht. „Es ist sicher, dass ich noch viele Jahre in Silber fahren will“, betonte er.

In diesem Jahr soll es endlich mit dem ersten Titel-Triumph klappen. Rosberg liegt nach bislang acht Grand Prix so aussichtsreich wie schon lange nicht mehr im WM-Rennen. Vor dem Großen Preis von Österreich an diesem Wochenende führt der fünfmalige Saisonsieger die Wertung mit 141 Punkten vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton (117) an. Der britische Titelverteidiger liegt 24 Punkte zurück.

In Spielberg hat Rosberg gute Chancen, seinen Vorsprung auszubauen. „Die Strecke liegt mir sehr gut“, erinnerte der insgesamt 19-malige Grand-Prix-Gewinner an seine Siege in den beiden zurückliegenden Jahren, seit der komplett umgebaute Red-Bull-Ring wieder im WM-Kalender steht. „Ich bin sicher, dass das ein gutes Wochenende wird.“

Als größten Konkurrenten stuft Rosberg naturgemäß Hamilton ein: „Das wird ein schweres Duell gegen ihn.“ Bei Red Bull und Ferrari wisse man nicht, ob diese in Österreich „ganz nah oder weiter weg“ seien.

Unabhängig vom Resultat am Sonntag (14.00 Uhr) hatte Rosberg bereits Grund zum Feiern. Am Montag wurde der gebürtige Wiesbadener 31 Jahre alt. „Unglaublich, wie viele Reaktionen ich erhalten habe. Leute haben Videos geschickt und alles mögliche“, bedankte er sich.

Ob auch Hamilton zu den Gratulanten zählte, ließ Rosberg offen. Der sonst so streitlustige dreifache Champion überraschte zuletzt mit einem Schmusekurs gegenüber seinem deutschen Rivalen. „Das Verhältnis ist wie immer. Es geht auf und ab“, entgegnete Rosberg kühl auf die Frage, ob beide nun plötzlich beste Freunde seien. „Der Grundrespekt ist immer da, aber es wird auch wieder Schwierigkeiten geben.“ Er und Hamilton würden bei jedem Rennen um den Sieg fahren; das sei sehr intensiv. Beispiele für knallharte Rad-an-Rad-Duelle zwischen den beiden Kampfhähnen gab es in den letzten Jahren zuhauf. Ob in Spielberg eine Fortsetzung folgt, wird sich zeigen.

dpa

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