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Ein Herz für die Segelstadt Rostock

Warnemünde Ein Herz für die Segelstadt Rostock

OZ und NDR eröffnen Warnemünder Woche mit 60 Gästen / Land will neue Stege mit fünf Millionen Euro fördern

Warnemünde. Klaus-Jürgen Strupps Stimme hat Gewicht – nicht nur als Stadionsprecher des FC Hansa: Der Geschäftsführer des Rostocker AudiZentrums hält zum Auftakt der Warnemünder Woche einen geradezu flammenden Appell für mehr Segelsport in der Hansestadt: „Wir haben eines der schönsten Reviere der Welt vor Warnemünde. Segeln kann der Türöffner sein, um Rostock weltweit bekannt zu machen“, sagt er. Tourismuschef Matthias Fromm muss er davon nicht erst überzeugen: „Das Segeln ist der Dreh- und Angelpunkt, das Aushängeschild unseres Seebades.

Und das müssen wir stärken.“

Klare Worte. Denn seit Monaten wird in Rostock über die Zukunft der Segelstadt und auch der Warnemünder Woche diskutiert: „Allein gute Winde und ideale Strömungsverhältnisse reichen nicht mehr aus“, sagt Oberbürgermeister Roland Methling (UFR). „Wir brauchen auch eine exzellente Infrastruktur.“ Doch gerade die ist ein Problem: Auf der Mittelmole in Warnemünde mussten Stege für die Segler gesperrt werden – weil sie marode sind. Nach langem Streit zeichnet sich zur Segel-Woche aber eine Lösung ab: Vergangene Woche seien in Schwerin intensive Gespräche zwischen Stadt, Sportbund und Landesregierung geführt worden. „Das Land hat der Hansestadt umfangreiche Finanzierungshilfen für die Steganlage und die Segelschule in Warnemünde angeboten“, sagt Sportminister Lorenz Caffier (CDU).

OB Methling wird konkreter: Rund fünf Millionen Euro habe das Land in Aussicht gestellt, die Stadt selbst müsse 125000 Euro aufwenden. „Schon 2017 könnten wir die Bedingungen verbessern.“

Der Landesseglerverband fordert zudem eine schnelle Entwicklung der Mittelmole – nicht nur als Wohn-, auch als Sportstandort: „Wenn wir dort in die Infrastruktur investieren, ist bei der Warnemünder Woche mehr Klasse möglich“, so Verbandssprecher Peter Hermann. Unter anderem bräuchten die Sportler an Land Liegeplätze für Jollen. Rostocks Oberbürgermeister fordert zudem mehr Professionalität bei der Organisation der Segelwettbewerbe vor Rostock. Um internationale Wettbewerbe an die Warnow zu holen, will der Rathaus-Chef künftig sogar Segel-Experten einstellen. „Neben allem großartigem ehrenamtlichen Engagement sollten wir anstreben, zwei Fachleute ganzjährig und hauptamtlich für den Segel-Spitzensport beschäftigen zu können.“ Rostock zeigt Herz für das Segeln.

Andreas Meyer

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