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Mit Rostocker Hilfe: Vorsegler Buhl will Weltmeister werden

Rostock Mit Rostocker Hilfe: Vorsegler Buhl will Weltmeister werden

Deutschlands beste Lasersegler werden jetzt von Alexander Schlonski gecoacht

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Lasersegler Philipp Buhl (Immenstadt) war schon Vizeweltmeister und WM-Dritter. Mit Bundestrainer Alexander Schlonski will er ganz nach oben.

Quelle: Foto: Imago

Rostock. „Mein Ziel ist es, Weltmeister zu werden.“ Philipp Buhl (27) fackelt nicht lange, wenn man ihn nach seinen sportlichen Ambitionen fragt. Deutschlands wohl bester aktiver Segler greift gleich ganz oben an. Mit Podiumsplätzen begnügt er sich nicht, sein Anspruch ist das Maximum. „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass das Potenzial dafür da ist. An der Umsetzung muss ich arbeiten“, sagt der Laser-Segler aus Bayern selbstbewusst: „Vielleicht ist ein neuer Trainer dabei hilfreich.“

OZ-Bild

Deutschlands beste Lasersegler werden jetzt von Alexander Schlonski gecoacht

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Philipp ist der Leitwolf.

Die beiden anderen will ich an sein Level heranführen,

in kleinen Schritten.

Trainer Alexander Schlonski (36) über Philipp Buhl,

Nik Willim und Theodor Bauer

Und diese Hilfestellung kommt jetzt aus Rostock. Seit Jahresbeginn ist Alexander Schlonski (36), früher ebenfalls im Laser erfolgreich, als Bundestrainer für diese Bootsklasse verantwortlich. Neben Buhl gehören auch Nik Willim (19), U-21-WM-Dritter aus Hamburg, und Theodor Bauer (21) aus Röbel an der Müritz, Juniorenwelt- und Europameister 2013, zu seiner Trainingsgruppe. An 130 Wettkampftagen, so ist es mit dem Deutschen Segler-Verband (DSV) vereinbart, wird Schlonski in diesem Jahr das deutsche Elite-Trio betreuen. Im Dezember hat sich der zweimalige Europacupsieger mit seiner Gruppe das erste Mal getroffen. „Für mich war wichtig, dass sich unsere Vorstellungen überlappen. Denn ich will, dass das eine erfolgreiche Geschichte wird“, erzählt Schlonski, der im vergangenen Jahr türkischer Nationaltrainer war. Er brachte die Laser-Seglerin Cagla Nazli Dönertas zu den Olympischen Spielen nach Rio, wo sie Platz 15 belegte. Deutsche Damen hatten es erst gar nicht nach Brasilien geschafft.

Im Oktober kam dann der DSV auf Schlonski zu. Doch bevor der Rostocker zusagte, holte er sich die Meinung von jedem seiner Schützlinge ein. Philipp Buhl verbindet mit dem Trainerwechsel große Hoffnungen. „Ich halte relativ viel von ihm. Als Alex damals

WM- Sechster wurde (2008/ d.Red.), war das schon eine große Sache. Ich habe ihn damals als junger Segler oft beobachtet, weil er in Deutschland einer der besten war. Da konnte man sich schon was von ihm abschauen.“

Inzwischen gehört Buhl zu den Weltbesten. 2015 wurde er Vizewelt- und -europameister. Zu Olympia in Rio reiste er als Weltranglisten-Führender an, erlebte mit Platz 14 dann aber eine große Enttäuschung. „Philipp ist der Leitwolf im Team“, sagt Alexander Schlonski. „Die beiden anderen sind C-Kader. Sie will ich an sein Level heranführen, in kleinen Schritten. Die Jungs sind motiviert und fleißig.“ Vorsegler Buhl wünscht sich diese Konkurrenz im eigenen Land. Top-15-Platzierungen bei großen Regatten sollten der Anspruch sein. „Das Schlüsselziel ist, dass wir eine starke Gruppe werden“, meint der Sportsoldat: „Als Alleinunterhalter ist es schwierig.“ Das Team wird nicht nur am Olymiastützpunkt in Kiel trainieren, sondern im August auch in Warnemünde. Für Buhl ein „absolut grandioses Revier“.

Schlonski will mit seiner Gruppe aber nicht im eigenen Saft schmoren. Er plant eine enge Kooperation mit norwegischen Seglern, zum Beispiel mit gemeinsamen Trainingsgruppen. „Jeder soll vom anderen profitieren. Auch mir bringt das Input von außen.“

Ende Januar steht beim Weltcup in Miami (USA) die Feuertaufe für Schlonski und Buhl an. Die Dreiergruppe startet erstmals gemeinsam Mitte Februar auf Mallorca. „Ich bin gespannt“, sagt Philipp Buhl, „ich glaube, dass wir gut zusammenpassen werden“.

Kai Rehberg

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