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Ski-Asse starten in Olympia-Winter

Ski Alpin Ski-Asse starten in Olympia-Winter

Auf dem Rettenbachgletscher hoch oberhalb von Sölden starten auch dieses Jahr wieder die alpinen Ski-Stars in ihre Saison. Für die deutschen Athleten geht es um eine Standortbestimmung, im Hinterkopf ist bereits Olympia. Zudem gilt es, sich an Neuerungen zu gewöhnen.

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Felix Neureuther startet in Sölden in die Olympia-Saison.

Quelle: Christian Bruna

Sölden. Idealerweise holen sich Felix Neureuther und Viktoria Rebensburg schon in Sölden ihre Olympia-Tickets. Der lange Weg nach Pyeongchang beginnt für die Alpin-Stars im Ötztal mit bekannten Favoriten und neuen Ski, mit ambitionierten Deutschen und ohne einen noch verletzten Superstar.

Die Szene auf zwei Brettern feiert ihre Ouvertüre für die Olympia-Saison. Hierzulande ist die große Frage, ob Neureuther und Rebensburg wieder Siegfahrer sind. „Ich glaube, dass es definitiv noch in mir steckt, Rennen zu gewinnen und vorne dabei zu sein“, sagt Neureuther, der jüngst Vater wurde.

Olympia ist bereits mehr als drei Monate vor Entzünden der Fackel das zentrale Thema in der Ski-Familie, auch wenn viele den Gedanken an Südkorea noch verdrängen. Das liegt einerseits am politischen Trubel um das Nachbarland Nordkorea, der die Vorfreude trübt. Zum anderen sind die sportlichen Aufgaben vor der Reise nach Asien fordernd genug - auch für die Deutschen. „Wir müssen Spitze sein, da kann ich nicht schauen, ob gerade Olympia ist oder nicht“, betont Alpin-Direktor Wolfgang Maier. „Ich muss immer versuchen, vorne dabei zu sein.“

Am besten gleich auf dem Söldner Rettenbachgletscher, wo Rebensburg 2010 schon gewonnen hatte und auf dem sich Neureuther seit neuestem wieder wohler fühlt. „Das ist eine wichtige Standortbestimmung“, sagt Herren-Chefcoach Mathias Berthold. „Wir freuen uns brutal darauf.“ Ein Platz unter den Top acht reicht zur Qualifikation für Olympia.

An zwei neue Faktoren müssen sich Neureuther und seine drei Teamkollegen diesmal gewöhnen: Zum einen werden im Riesenslalom neue Ski mit ungewohnter Taillierung gefahren. Eine Prognose der eigenen Stärke und der Konkurrenz ist daher noch schwerer als ohnehin immer nach dem Sommertraining. „Es ist einfach zu fahren, aber schwieriger, schnell zu sein“, erklärt Linus Straßer, der dem Deutschen Skiverband (DSV) in der Vorsaison den einzigen Weltcupsieg beschert hatte.

In Sölden fehlt der Österreicher Marcel Hirscher nach einem Knöchelbruch. Ohne den sechsmaligen Weltcup-Gesamtsieger ist Alexis Pinturault aus Frankreich der erste Anwärter auf den Tagessieg und nach Ansicht von FIS-Rennchef Markus Waldner auch auf den Triumph im Gesamtweltcup. Vor einem Comeback steht US-Olympiasieger Ted Ligety.

Neben Hirscher müssen die Fans in Sölden auf andere noch nicht fitte Starter verzichten, etwa die ehemaligen Siegerinnen Lindsey Vonn (USA), Lara Gut (Schweiz), Federica Brignone (Italien) und Anna Veith (Österreich). Das erhöht die Chancen für Rebensburg. „Ich bin gesund und fit über den Sommer gekommen und fühle mich gut vorbereitet“, sagt sie. Die Favoritinnen sind Weltmeisterin Tessa Worley aus Frankreich und die Weltcup-Gesamtsiegerin Mikaela Shiffrin. Auch der erneute Gewinn der großen Kristallkugel führt über die US-Athletin.

Ein großes DSV-Ziel ist, weitere Sportlerinnen ins vordere Feld in Abfahrt, Super-G und Riesenslalom bringen. Aktuell hat der neue Frauen-Cheftrainer Jürgen Graller in den drei Disziplinen nur eine Podiums-Fahrerin. „Und die heißt dreimal Vicky Regensburg“, sagt er.

Vorbild sollen die Männer sein, bei denen sich neben den Technikern um Neureuther inzwischen auch die Speed-Fahrer als geschlossenes kleines Team Richtung Top fünf und sogar zum Podest orientieren. Die erste Abfahrt steht Ende November in Lake Louise an. „Das Ziel ist, um Medaillen mitzufahren. In dem Bereich sind wir“, sagt Rennläufer Andreas Sander. „Das Ziel ist nicht nur, bei Olympia dabei zu sein.“

dpa

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