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Abstiegskampf spitzt sich zu

Greifswald Abstiegskampf spitzt sich zu

Volleyballer der HSG Uni Greifswald unterliegen gegen den Tabellenletzten VC Neukloster mit 2:3

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Der Greifswalder Stephan Gielow schlägt den gegnerischen Block an und punktet.

Quelle: Foto: Werner Franke

Greifswald. Die Regionalliga-Volleyballer der HSG Uni Greifswald hatten den VC Neumünster zu Gast. Die Aufsteiger aus Vorpommern taten sich vor 130 Zuschauern gegen den Tabellenletzten schwer und verloren mit 2:3 (25:23, 24:26, 25:21, 21:25, 9:15). Somit blieb nur ein Punkt in der Hansestadt. Die HSG hat nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den letzten Platz. Trainer Joris Fellinger war entsprechend bedient: „Bei der Verletzungssituation, kombiniert mit schlechter Trainingsbeteiligung, ist die Niederlage nicht verwunderlich. Die persönlichen Ambitionen der Spieler sind nicht regionalligatauglich. Da muss man sich nicht wundern, wenn man auch gegen den Tabellenletzten verliert“, ärgerte sich der Coach.

Der erste Satz begann mit vielen Aufschlagfehlern auf beiden Seiten. Nur langsam fand die HSG ins Spiel und begann sich zu stabilisieren. Zur Mitte des Satzes gingen die Greifswalder mit zwei Punkten in Führung, die sie bis zum Satzende behaupteten. „Wir sind sehr unsicher ins Spiel gestartet und waren erstmal froh, dass wir den ersten Satz dennoch gewonnen haben“, sagt Libero Felix Kamberg.

Im zweiten Satz zeigte sich die HSG etwas gefestigt und störte mit taktischen Aufschlägen den Spielaufbau der Gäste. Beim Stand von 16:11 sah es bereits nach einem Ausbau der Satzführung aus.

Greifswald leistete sich dann jedoch eine Schwächephase und ließ Neumünster zum Ende des Satzes mit 21:22 zurück ins Spiel kommen. „Zwar konnten wir den ersten Satzball noch abwehren, doch letztlich haben wir den Satz abgeben müssen, was nach der zeitweise deutlichen Führung sehr ärgerlich war“, erklärte Mittelblocker André Heinrichs.

Nach einer deutlichen Ansprache von Joris Fellinger beim Stand von 0:3 im dritten Satz begann die HSG nun endlich mehr Energie ins Spiel zu investieren. Gute Aktionen in der Abwehr und kontrollierte Angriffe brachten die Mannschaft wieder in Führung. „Nach der Traineransprache haben wir endlich als Team agiert und konnten uns deutlich absetzen. Zu dem Zeitpunkt war ich eigentlich recht zuversichtlich, dass wir das Match gewinnen“, sagte Mittelblocker Mathias Schülke.

Im vierten Satz sah es zunächst auch danach aus, doch Neumünster fand immer besser ins Spiel. Die Partie hatte mit einigen längeren Ballwechseln auch für die Zuschauer mehr zu bieten. Unnötige Netzfehler und fehlplatzierte Angriffsschläge seitens der Greifswalder ließen die Gäste aber mit 10:4 in Führung gehen. Trotz großen Willens gelang es Greifswald nicht, diesen Vorsprung aufzuholen.

Nachdem man sich auf 18:19 herangearbeitet hatte, schlichen sich erneut individuelle Fehler ein. Neumünster gewann den Satz mit 25:21.

So hieß es also für Greifswald zum fünften Mal in dieser Saison: Entscheidungssatz. Bisher hatten die HSG-Spieler alle fünften Sätze bei Heim- und Auswärtsspielen verloren. Dieser Negativrekord wurde weiter ausgebaut. Neumünster zeigte eine gute Leistung in Block und Abwehr, sodass Greifswald Probleme hatte, Punkte zu erzielen. Zum Seitenwechsel lag die HSG mit 6:8 zurück. Auch das Glück war nicht auf Seiten der HSG-Mannschaft, als Mike Brattke nach gutem Angriff den Ball vom Block noch touchierte und der eigentlich außerhalb des Feldes befindliche Ball einen wichtigen Punkt für Neumünster brachte. Redlich bemüht, biss sich Greifswald nun die Zähne am Block Neumünsters aus und musste sich mit 9:15 deutlich geschlagen geben. „Es ist wirklich bitter, dass wir in den Entscheidungssätzen nie die nötige Leistung abrufen können. Das ist einfach zu wenig“, bemerkte Zuspieler Tom Kokot.

Nils Meier

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