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Berlin Volleys beim „Fest“ in Rom dabei

«Das ist so nicht normal» Berlin Volleys beim „Fest“ in Rom dabei

Die Berlin Volleys qualifizieren sich sensationell für das Final Four in der Champions League. Für deutsche Teams eine absolute Seltenheit. In Rom wollen die Berliner an ihre grandiosen Auftritte gegen Moskau anknüpfen - zunächst wartet aber eine andere große Aufgabe.

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Die Berlin Volleys spielen in Rom um den Champions-League-Titel.

Quelle: Evgeny Biyatov

Berlin (dpa) – Viel Zeit für eine ausgelassene Feier ihres Sensationscoups von Moskau bleibt den Berlin Volleys nicht.

Nach dem grandiosen Einzug ins Final Four der Volleyball-Champions-League wartet auf den Hauptstadtclub im Halbfinale der deutschen Meisterschaft am Ostersonntag schon die nächste große Aufgabe. An das Duell mit Frankfurt wollte Manager Kaweh Niroomand in der Stunde des Erfolgs noch nicht denken. „Das Final Four ist normalerweise ein Fest der Italiener, Polen und Russen. Aber jetzt ist ein deutscher Verein dabei“, sagte er über die Runde der besten vier Teams Europas. „Das ist so nicht normal.“

Seitdem die europäische Königsklasse auch offiziell den Namen Champions League trägt, gelang als deutschem Verein nur dem VfB Friedrichshafen die sportliche Qualifikation für das Final Four. Vor zwei Jahren waren die Volleys als Gastgeber gesetzt und wurden Dritter. Nun spielen die Berliner nach dem zweiten 3:2-Erfolg über die favorisierten Moskauer am 29. und 30. April in Rom um den Titel.

Gegner im Halbfinale wird der Sieger zwischen Zenit Kasan und Belogorie Belgorod sein. „Mal schauen, was da geht“, sagte Mannschaftskapitän Robert Kromm und forderte: „Wir müssen in Rom genauso an die Sache rangehen, wie wir das gegen Dynamo Moskau getan haben: mit Mut und der nötigen Lockerheit.“

Diese Spielweise verhalf den Berlinern im Rückspiel der Top-6-Runde in Moskau zu dem völlig überraschenden Triumph. Mit dem Ergebnis bestätigte das Team von Trainer Roberto Serniotti auch den ersten Erfolg eine Woche zuvor in Berlin.

„Unfassbar, dass wir uns diesen Traum erfüllen konnten“, sagte Außenangreifer Ruben Schott überglücklich. Nach einem 1:2-Satzrückstand schafften die Volleys mit einer eindrucksvollen Energieleistung noch die Wende. „Entscheidend war heute die Moral der Mannschaft. Sie hat einfach weitergespielt und Moskau nicht das Gefühl gegeben, dass sie uns beherrschen können“, analysierte Niroomand.

Mit 25:15 und 15:8 entschieden die Gäste die letzten beiden Sätze gegen einen immer hilfloser reagierenden Gegner für sich. „Es ist uns gelungen, nach dem verlorenen dritten Satz wieder aufzustehen und den Widerstand von Dynamo zu brechen. Wir haben uns in einen Rausch gespielt“, erklärte Kromm, der mit 25 Punkten eine ganz starke Vorstellung bot.

Nun geht die Konzentration zunächst auf die erfolgreiche Verteidigung des nationalen Meistertitels. In der Serie Best of Three gegen die United Volleys RheinMain liegen die Berliner 1:0 vorn.

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