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Heute erster Matchball: SSC greift nach Meisterschale

Schwerin Heute erster Matchball: SSC greift nach Meisterschale

Die Schweriner Volleyballerinnen können gegen Stuttgart ihren insgesamt elften Titelgewinn perfekt machen. Lousi Ziegler verspricht: Wir sind für alles bereit!

Schwerin. Erster Matchball für die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin. Das Team von Trainer Felix Koslowski trennt vor dem heutigen dritten MeisterschaftsFinale gegen Allianz MTV Stuttgart (19.00 Uhr, Palmberg-Arena) nur noch ein Sieg vom ersten Titelgewinn seit vier Jahren. Für den deutschen Rekordmeister wäre es der insgesamt elfte Triumph.

 

OZ-Bild

Lousi Souza Ziegler schmettert den Ball ins gegnerische Feld. Die Brasilianerin feierte mit dem SSC bereits zwei Titelgewinne.

Quelle: Foto: Cornelius Kettler

Außenangreiferin Lousiane Penha Souza Ziegler (31) hat mit dem SSC bereits zwei Titel gewonnen. Auch privat fand die 1,78 Meter große Brasilianierin in der Landeshauptstadt ihr Glück. Ehemann Jens Ziegler steht als Physiotherapeut in Diensten des SSC.

Nach den beiden 3:1-Erfolgen hat der SSC eine Hand an der Meisterschale. Wie groß ist die Anspannung vor dem dritten und möglicherweise letzten Finale?

Lousi Souza Ziegler: Noch geht es. Wir spielen ja erst am Abend (lacht). Die Vorfreude ist groß, aber wir wissen auch, dass Stuttgart uns das Leben nicht einfach machen wird. Wir gehen nicht davon aus, dass das Spiel 3:0 oder 3:1 ausgeht, sondern bereiten uns auf fünf Sätze vor.

Sie haben schon zwei Titel mit Schwerin gewonnen: 2009 und 2013. Kann man die Mannschaften von damals mit dem jetzigen Team vergleichen?

Schwerin hat momentan die stärkste Mannschaft, seitdem ich hier bin. Nicht nur der Sechser auf dem Feld ist super, auch die Ersatzspielerinnen haben ein sehr hohes Niveau. Wenn eine mal einen nicht so guten Tag erwischt oder verletzt ist, kommt die nächste und kann das Spiel drehen.

Sie waren jahrelang Kapitänin und Stammspielerin, kommen jetzt kaum noch zum Zuge. Wie gehen Sie mit der Rolle als Ersatzspielerin um?

Klar bin ich manchmal traurig, wenn ich nicht so viel spiele, aber das Interesse der Mannschaft geht vor. Wir sind bereit für alles. Wenn die Mannschaft mich braucht, werde ich da sein.

Die Halle in Schwerin ist längst ausverkauft. Mehr als 2000 Fans werden Sie nach vorne peitschen. Spüren Sie die hohe Erwartungshaltung der Fans?

Nein, ich war aber seit dem Spiel in Stuttgart noch gar nicht in der Stadt. Ich versuche, Kraft zu sparen. Wir waren am Sonntag erst um halb neun wieder in Schwerin und sind ein bisschen müde, weil wir die ganze Nacht im Bus verbracht haben. Am Dienstagvormittag hatten wir frei und konnten ausschlafen. Von daher hatte ich kaum Kontakt zu den Fans. Aber ich weiß natürlich, dass ihre Erwartungen sehr hoch sind.

Sie haben vor Saisonbeginn ihr Kapitänsamt abgegeben, um sich Ihrer Bachelor-Arbeit (Thema: „Burnout bei Führungskräften“) zu widmen. Haben Sie Ihr Studium für Unternehmensmanagement schon abgeschlossen?

Ja, ich bin fertig – Gott sei Dank!

Welches Unternehmen möchten Sie denn irgendwann einmal managen?

Das weiß ich nicht. Ich möchte noch ein oder zwei Jahre Volleyball spielen.

Ihr Vertrag beim SSC läuft aus. Wird es heute Abend Ihre Abschiedsvorstellung?

Das kann ich noch nicht sagen, aber es könnte sein. Ich hatte noch kein Gespräch mit dem SSC. Ich warte erst mal das Saisonende ab. Danach mache ich mir Gedanken, wie und wo es weitergeht.

Sie hatten angekündigt, irgendwann in Ihre brasilianische Heimat zurückzukehren. Gibt es schon konkrete Pläne?

Nein, noch nicht.

Das Meisterschafts-Finale (Beginn

19.00 Uhr) wird im Internet auf ndr.de und sportdeutschland.tv übertragen.

Spielt Lauren Barfield oder nicht? Der SSC pokert

Wird Lauren Barfield rechtzeitig zum dritten und womöglich entscheidenden Finale wieder fit? Der SSC Palmberg Schwerin lässt diese Frage unbeantwortet. Der Verein möchte dem heutigen Kontrahenten aus Stuttgart nicht die Karten offenlegen.

Die US-Amerikanerin hatte sich am Sonnabend beim 3:1-Erfolg in Stuttgart bei einem Blockversuch eine Risswunde an der Schlaghand zugezogen, die genäht werden musste. Für die 1,96 Meter große Barfield könnte erneut die erst 19-jährige Marie Schölzel zum Einsatz kommen. Die Abiturientin stand bereits im Pokalfinale im Januar als Stammspielerin auf dem Feld.

Interview: Stefan Ehlers

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