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Jetzt zeigt Maren Brinker, wie wertvoll sie ist

Schwerin Jetzt zeigt Maren Brinker, wie wertvoll sie ist

Die Nationalspielerin in Diensten des SSC Schwerin gab dem Team in schwierigen Phasen des ersten Finals gegen Stuttgart Halt

Schwerin. Nach dem Sieg tänzelte Maren Brinker über das Spielfeld, klatschte mit ihren Mitspielerinnen ab, ballte die Faust. Die Volleyballerin des Jahres 2016, die seit Herbst vergangenen Jahres für den SSC Palmberg Schwerin aktiv iost, zeigte während des ersten Meisterschaftsfinals gegen den Allianz MTV Stuttgart ihre ganze Klasse. Zum 3:1 (25:22, 19:25, 27:25, 25:23)-Triumph im ersten Duell gegen Stuttgart steuerte sie 16 Punkte bei. Nur Luisa Lippmann war genauso erfolgreich.

 

OZ-Bild

Maren Brinker (r.) steuerte im Spiel gegen Stuttgart 16 Punkte zum Schweriner Sieg bei.

Quelle: Foto: Tom Bloch

Jetzt zeigt die Außenangreiferin, wie wertvoll sie ist. Brinker ist wichtiger Stabilisator beim Rekordmeister. Im zweiten Satz gegen Stuttgart – den ersten hatte der SSC mit einer ganz starken Leistung für sich entschieden – verlor das Team von Trainer Felix Koslowski seinen Rhythmus. Doch Brinker tauchte in dieser Phase nicht ab, sondern pushte sich und ihr Team mit Einsatz und starker Körpersprache. Sie sehe bei sich „noch Platz nach oben. Es haben andere gerichtet. Das ist das Wichtigste. Die Mannschaft zählt und die hat funktioniert“, sagte die 30-Jährige bescheiden.

„Maren hat einmal mehr unter Beweis gestellt, wie wertvoll sie für die Mannschaft ist. Sie ist superprofessionell und ein Vorbild für die gesamte Mannschaft“, verteilte Trainer Koslowski ein Extra-Lob an die 1,86 Meter große Spielerin.

Die Schwerinerinnen machen sich heute per Bus auf die Reise zum zweiten Duell mit den Stuttgarterinnen. Mit einem Sieg am Sonnabend wäre der SSC dem Titel ganz nah, denn wer drei Matches für sich entschieden hat, ist neuer deutscher Meister.

Doch so weit wollten Koslowski und seine Spielerinnen derzeit noch nicht denken. „Man hat gesehen, dass sich beide Mannschaften gut kannten und taktisch entsprechend gut aufeinander eingestellt waren. Wir haben ein tolles Spiel gesehen, mit der Dramatik, die zu so einem Finale dazugehört. Ich denke, wir haben eine lange Finalserie vor uns“, sagte der Schweriner Trainer.

„Wir haben zwar den ersten Schritt gemacht, mehr aber auch noch nicht“, meinte Denise Hanke. „Jetzt müssen wir weiter konzentriert und cool bleiben. Wir werden auf keinen Fall lockerlassen“, verspricht die 27-Jährige, deren Vertrag beim SSC zum Saisonende ausläft. Sie würde ihn aber gern verlängern – am liebsten mit dem Meistertitel. Es wäre ihr fünfter.

Christian Lüsch

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