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Koslowski: Mit Bursa haben wir noch eine Rechnung offen

Schwerin Koslowski: Mit Bursa haben wir noch eine Rechnung offen

Schweriner Volleyballerinnen peilen Sieg gegen Türkinnen und Finaleinzug an

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Schwerin. Die Szenen vom Heimspiel des Schweriner SC gegen Galatasaray Istanbul sind ein Jahr alt und doch so gegenwärtig: Vor dem Halbfinal-Duell des CEV-Cups marschierten rund 50 Fans der türkischen Volleyballerinnen in Richtung Palmberg-Arena. Trommeln gaben den Takt vor. Bengalische Feuer sorgten für Licht und jede Menge Rauch. Auch in der Halle waren die Gäste-Fans – alles Männer, viele mit freiem Oberkörper – klar tonangebend.

„„Sie spielen jedes Wochenende in der Liga auf höchstem Niveau. Wir müssen dieses Niveau erreichen, wenn wir uns durchsetzen wollen.“

Felix Koslowski

Trainer des SSC

Morgen Abend (Anpfiff 19.00 Uhr) ist mit Bursa BBSK wieder ein Team aus der Türkei zu Gast in Schwerin. „Bislang haben sich noch keine türkischen Fans bei uns gemeldet, aber wir rechnen dennoch damit, das Bursa Unterstützung bekommen wird“, meint Ellen Peters, die beim SSC Palmberg für die Gästebetreuung verantwortlich ist.

Die Stimmung soll diesmal im Halbfinale um den Challenge-Cup aber klar von den Schweriner Fans bestimmt werden. „Wir gehen davon aus, dass mindestens 1800 Zuschauer in der Halle sein werden“, sagt Peters.

Sportlich ist das Duell mit Bursa – die Mannschaft liegt nach der Meisterschafts-Vorrunde auf Platz 5 in der 1. Liga – für den deutschen Rekordmeister eine Herausforderung: Die Türkinnen standen in den vergangenen drei Jahren immer mindestens im Halbfinale des Wettbewerbs. Vor zwei Jahren triumphierte Bursa nach dem Halbfinalerfolg gegen den SSC auch im Finale gegen Jekatarinenburg aus Russland.

Im Semifinale hatte der SSC damals sein Heimspiel mit 3:1 gewonnen. In Bursa unterlag man nach Golden Set und schied aus.

„Wir haben mit den Türkinnen noch eine Rechnung offen, und die würden wir gern begleichen“, gibt sich SSC-Cheftrainer Felix Koslowski kämpferisch. Beide Mannschaften haben in den zurückliegenden beiden Jahren ihr Gesicht stark verändert. „In Bursa haben damals nur die beiden Mittelblockerinnen gegen uns gespielt“, erinnert sich der Trainer. In seinem Team waren nur Jennifer Geerties und Lousi Souza Ziegler dabei. Koslowski sieht die Chancen bei 60:40 für Bursa. Für das favorisierte Gäste-Team, das heute in Schwerin eintreffen wird, ist der Challenge-Cup der einzige Wettbewerb, in dem es noch einen Titel gewinnen kann. „Das wird sie zusätzlich beflügeln“, glaubt Koslowski. Bursa setzt neben Türkinnen auf Profis aus Ungarn, Kroatien, Aserbaidschan und Brasilien sowie einen belgischen Trainer.

„Sie spielen jedes Wochenende in der Liga auf höchstem Niveau. Wir müssen dieses Niveau erreichen, wenn wir uns durchsetzen wollen“, erklärt der 34-Jährige, der seinem Team die Überraschung zutraut.

„Wir haben in dieser Saison sehr konstant gespielt und Profis in der Mannschaft, die auch international Erfahrung haben.“ So stand Maren Brinker – Deutschlands Volleyballerin des Jahres in Deutschland – in der vergangenen Saison noch bei Trabzon in der Türkei unter Vertrag.

Das Rückspiel findet am kommenden Sonntag in der Türkei statt. Im zweiten Challenge-Cup- Halbfinal-Hinspiel stehen sich morgen Abend Olympiakos Piräus aus Griechenland und das russische Team Yenisei Krasnoyarsk gegenüber.

Christian Lüsch

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